Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Porcia im Schleier
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 17, S. 292
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1875
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[281]
Die Gartenlaube (1875) b 281.jpg

Porcia im Schleier.
Nach einer römischen Photographie auf Holz gezeichnet von Adolf Neumann.

[292] Porcia im Schleier. (Mit Abbildung. S. 281.) Ob wir in den Gärten von Tiflis oder an den Seen Skandinaviens, am Ebro oder im schottischen Hochlande das Ideal weiblicher Schönheit zu suchen haben, oder ob die grethchenhafte Anmuth eines deutschen Mädchens den Preis verdiene – wer kann es entscheiden! Aber immer und immer wieder taucht bei Künstlern und Frauenkennern die Frage auf: Ist nicht Italien das gelobte Land der weiblichen Schönheit? Die Gestalten Rafael’s und Tizian’s, die bleichen Madonnen und blühenden Lavinien, sie wandeln noch heute unter dem lachenden Himmel Hesperiens. Die Anmuth italienischer Frauen war und ist ein unerschöpflicher Gegenstand für die bildende Kunst aller Zeiten.

Wir bringen heute eine „Bellezza“ der Romagna.

Porcia, das anmuthige Original unseres Bildes, lebt in Rom und gilt in den dortigen Künstlerkreisen für eine der liebreizendsten Schönheiten von ganz Italien. Wer von unseren Lesern dankte nicht mit uns unserm liebenswürdigen Landsmanne – wir verrathen seinen Namen nicht –, daß er uns durch Ueberlassung von Porcia’s Photographie in den Stand setzte, mit der schönen Blume vom Strande der Tiber für das wohlgelungene Bild sorgte der treffliche Neumann – unser Blatt zu schmücken! Wie gefährlich mögen diese großen Augen in der Wirklichkeit sein!