Textdaten
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Autor: Dante Alighieri
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Titel: Ach, um ein Kranzgewinde
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aus: Die unbekannten Meister – Dantes Werke, S. 105
Herausgeber: Albert Ritter
Auflage:
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Erscheinungsdatum: 1922
Verlag: Gustav Grosser
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer: Albert Ritter (Karl Förster, Karl Ludwig Kannegießer)
Originaltitel: Per una ghirlandetta
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Quelle: Commons
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Ach, um ein Kranzgewinde,

Das ich gesehn, entringen
Mir Blumen Seufzerwehen.

Ich sah Euch, Frau: Ihr trugt ein Kranzgewinde –

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Selbst hold wie Blütenschein –,

Und drüberhin sah flattern ich geschwinde
Gar sittsamlich ein Liebesengelein.
Sein Lied klang leis und fein:
„Der Herrin sollen singen

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Ein Loblied, die mich sehen.“


Seh’ ich nur irgendwo ein Blümlein sprießen,
So muß ich seufzend bangen
Und sagen: „Dich, du holde Frau, zu grüßen,
Kränzt sie mit Minnes Blüten Stirn und Wangen.“

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Zu steigern das Verlangen,

Wird einen Kranz ihr bringen
Frau Minne, drin zu gehen.

Aus Blumen haben Worte, neuersonnen,
Ein Liedlein nun gemacht;

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Aus ihnen ward die Anmut zart versponnen

Zu einem Kleid, wie’s keiner noch erdacht.
Drum habt der Bitte acht:
Läßt einer es erklingen,
Für Minne soll’s geschehen.