Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Kotys“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 10 (1888), Seite 125
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Kotys. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 10, Seite 125. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Kotys (Version vom 04.04.2023)

[125] Kotys, Name mehrerer thrakischer Könige, s. Thrakien.

Kotys (Kotytto), eine thrak. Göttin, deren Dienst sich über Griechenland und Italien verbreitete und wegen der damit verbundenen nächtlichen Orgien und Ausschweifungen in üblem Ruf stand. Die Teilnehmer desselben hießen Bapten (baptae), von den Reinigungen, die dabei vorkamen. Sprichwörtlich nannte man daher Kotyttische Feste alle unzüchtigen und üppigen Feierlichkeiten. Vgl. Lobeck, Aglaophamus, S. 1007 ff. (Königsb. 1829).