Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Literatur (Die Gartenlaube 1855/30)
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 30, S. 402
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1855
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Ankündigung zweier Werke von Karl Simrock
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[402] Literatur. Von dem wackern Altmeister deutscher Sage und rheinischen Lieder, von Karl Simrock (derzeit Professor an der Universität zu Bonn), sind wieder zwei neue Werke seines zwiefach reichen Schaffens erschienen: „Legenden“ (Bonn bei Ed. Weber) und „Handbuch der deutschen Mythologie, mit Einschluß der nordischen“(Bonn, bei Ad. Marcus). Dort ist es der volksthümliche, ebenso einfache als kerngesunde Dichter, hier der gründlich-gelehrte und doch immer warm-lebendige Forscher, den wir auf’s Neue in Simrock lieben und achten lernen. Wenige Dichter haben so glücklich den ächt naiven Ton der Legende getroffen wie Simrock, und wenn wir auch das große Verdienst Grimm’s um die deutsche Mythologie hochachten, so müssen wir doch bekennen, daß Simrock’s Werk anschaulicher, klarer und faßlicher und mithin auch allgemein zugänglicher ist. – Seien beide Werke unsern Lesern bestens empfohlen.

Meyer’s Universum zeichnet sich neuerdings durch wirklich vortreffliche Stahlstiche aus und sticht namentlich sehr vortheilhaft gegen andere ähnliche Unternehmen ab, deren sogenannte Stahlstiche auf Kunstwerth auch nicht den kleinsten Anspruch machen können. Wie frisch, keck und anziehend der alte Meyer den Text zu den Abbildungen zu schreiben versteht – eine Aufgabe, die nicht zu den leichtesten gehört – ist bekannt und bedarf keiner besondern Erwähnung.