Kleine Gesundheitslehre von Bock

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Titel: Kleine Gesundheitslehre von Bock
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aus: Die Gartenlaube, Heft 11, S. 355
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1890
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[355] Kleine Gesundheitslehre von Bock. Kein gemeinverständliches medizinisches Werk hat eine so große Verbreitung erlangt wie Bocks „Buch vom gesunden und kranken Menschen“. Auch nach dem Tode des Verfassers erfreut es sich in mustergültiger Bearbeitung Dr. v. Zimmermanns des altbewährten Rufes: es umfaßt aber einen starken Band von über 60 Druckbogen, und das ist für viele zu viel. Es giebt Leute, die aus Rücksicht auf die Anschaffungskosten so umfangreichen Werkes bündigere Darstellungen vorziehen müssen, ebenso wie es andere giebt, die möglichst wenig lesen und dabei möglichst viel erfahren möchten. Professor Dr. Bock, ein Meister der volkstümlichen Darstellung, kannte seine Leute, und so hat er neben dem „großen Bock“ eine „kleine Gesundheitslehre.“ geschrieben, ein kleines Büchlein, in dem das Wichtigste und Nötigste von allgemein faßbarem medizinischen Wissen mitgetheilt wurde. Die wiederholten Auflagen haben den Beweis geliefert, daß damit auch das Richtige getroffen wurde. Heute liegt uns die „Kleine Gesundheitslehre“, die zum Kennenlernen, Gesunderhalten und Gesundmachen des Menschen dienen soll, in neuer Bearbeitung durch Dr. v. Zimmermann vor. Das etwa 12 Druckbogen umfassende Buch kostet gebunden 1 Mark.

Alle Fortschritte der Medizin in der neuesten Zeit sind von dem Bearbeiter berücksichtigt worden, und so ist die „Kleine Gesundheitslehre“ in ihrem neuen Gewande wieder ein trefflicher praktischer Ratgeber, aus dem jedermann Belehrung in Gesundheitsfragen schöpfen kann. Besonders vorteilhaft sind die Abschnitte, welche die erste Hilfe bei Unglücksfällen betreffen, ausgezeichnet ist aber der Anhang „Garstige Übel und häßliche Angewohnheiten“, in welchem alle die kleinen Leiden und Fehler erörtert werden, die im gesellschaftlichen Leben Anstoß erregen. Freimütig wird darin erörtert, was an unserm Körper den Geruchsinn, das Gehör oder das Auge unserer Nächsten verletzen kann, und es werden dabei auch die Mittel angegeben, wie mann solche Fehler und häßliche Angewohnheiten beseitigen kann.

Mitesser, Sommersprossen, gerötete Nasen, Hühneraugen u. dergl., das sind ja alles Themata einer gewissermaßen „kleinen Medizin“, für die aus eigene Faust leider oft sehr unnütz viele Mark geopfert werden. Die „Kleine Gesundheitslehre“ ist auch aus diesem Gebiete ein ersprießlicher Rathgeber und ein ehrlicher dazu, welcher den Beutel des unter solchen geringfügigen Leiden Seufzenden zu schonen weiß.

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