Geschichte von Kloster Heilsbronn/Pfarrei Ohrenbach

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[84]
17. Ohrenbach

bei Rothenburg. Es ist oben beim 25. Abt Bamberger berichtet worden, daß die Geistlichen in Ohrenbach vom Magistrat Rothenburg ernannt, aber vom Kloster Heilsbronn präsentirt wurden. [85] Die Präsentationsschreiben der Äbte bestätigen diesen eigenthümlichen Sachverhalt, z. B. das im Anfang des Reformationsjahrhunderts vom Abt Sebald Bamberger ausgefertigte, welches lautete: Reverendo in Christo patri ac domino Laurentio, episcopo herbipolensi frater Sebaldus, abbas in fonte salutis. Ad parochialem ecclesiam in Orembach pro nunc per liberam resignationem honorabilis viri domini Conradi Gans, sacerdotis, ultimi possessoris vacantem, cujus jus nominandi ex jure patronatus ad consules opidi imperialis rottenburgensis, jus vero praesentandi ad nos meumque monasterium pertinere dignoscitur, honorabilem virum dominum Johannem Haim, presbyterum herbipolensis dioceseos a praefatis magistris civium et consulibus tamquam ydoneum nobis nominatum, vestrae reverendae paternitati duximus praesentandum, pro et cum ipso enixe orantes, quatenus Dei intuitu eundem de cura et regimine supradictae parochialis ecclesiae in vestrae reverendae paternitatis diocesi investire dignemini. In cujus rei testimonium sigillum nostrum abbaciale praesentibus est appensum. Datum in fonte salutis 12. Sept. 1502. Nach acht Jahren resignirte der genannte Pfarrer Haim, worauf dessen Nachfolger, J. Lunz, ganz in obiger Weise ernannt und präsentirt wurde. Über die nachfolgenden Pfarrer in Ohrenbach, über die Einführung der Reformation und über das religiös-sittliche Leben daselbst geben die heilsbronner Aufschreibungen keine Nachricht. Der unfreiwilligen Betheiligung dortiger heilsbronner Unterthanen am Bauernkriege ist oben beim 26. Abt Wenk gedacht worden. Über die Gründung der Pfarrei wird unten berichtet werden.

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