Geschichte von Kloster Heilsbronn/Gerbrunn

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[434]
9. Gerbrunn.

1250 kaufte der 9. Abt Edelwinus Äcker in Geraupronn von der Frau eines Marquard Cruso. 1341 acquirirte der [435] 16. Abt vom Ritter Erkinger von Randersacker und seinem Neffen Eberhard durch Tausch 190 Mgn. Äcker, „gelegen zwischen Geraupronn und dem Baumgarten gen Würzburg.“ Gleichfalls durch Tausch wurden 1350 „etliche Äcker, die zuvor dem deutschen Haus zu Würzburg zu Lehen gegangen“, erworben; ingleichen Gefälle von ein Paar Höfen, aber aus dem Weg gelegen und nur 42 Pfennige jährlich betragend, daher für 20 Pfund neuer Münz 1531 an den Grafen Wolfgang von Kastell verkauft, auch sechs Pfennige von 2 M. Weingarten im Pirkau bei Gerbrunn. Es ist vorhin bei Randersacker berichtet worden, daß 300 M. in der markgräflichen Zeit so herabgekommen waren, daß man beantragte, sie mit Wald anfliegen zu lassen.