Fischotterjagden in England

Textdaten
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Autor: Ludwig Beckmann
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Titel: Fischotterjagden in England
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aus: Die Gartenlaube, Heft 36, S. 580–583
Herausgeber: Ernst Ziel
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Erscheinungsdatum: 1883
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Fischotterjagden in England.

Die Jagd auf den Fisch- oder Flußotter (Lutra vulgaris) ward bisher in Deutschland – wie auf dem Continente überhaupt – kaum als eigentliches Jagdvergnügen betrieben. Die Mehrzahl der Ottern wird noch jetzt von Jagdhütern oder Fischern zufällig erlegt, wann und wo sich die Gelegenheit dazu bietet, und man ist in der Wahl der Jagenszeit, Waffen, Hunde und Fangapparate um so weniger heikel, als der Balg des Otters ein sehr geschätztes, zu jeder Jahreszeit brauchbares Pelzwerk liefert. – Nebenbei glaubt man außerdem noch den Bestrebungen unserer Fischereivereine durch Tödtung eines solchen „Fischräubers“ ganz enorme Dienste zu leisten. In dieser Richtung hat in neuerer Zeit namentlich der bekannte Otterjäger Ewald Schmidt aus Westfalen binnen wenigen Jahren Erstaunliches geleistet, ohne daß deshalb die Ottern wesentlich vermindert oder die Forellen billiger geworden sind.

Mehr vom waidmännischen Standpunkte aus wird die Otterjagd bei uns allerdings seit einigen Jahren von mehreren unserer hervorragendsten Jagbbesitzer betrieben, unter welchen sich wohl mancher befindet, dessen Bemühungen um die Züchtung einer constanten Rasse deutscher Otterhunde wir hier die gebührende Anerkennung zollen möchten. – Alle diese bis jetzt in Deutschland ausgeführten Otterjagden sind reine Stöberjagden, bei denen (wie bei den bekannten Brackenjagden) das von einem

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Die Gartenlaube (1883) b 581.jpg

Halt nach der Otterjagd.
Originalzeichnung von L. Beckmann.

[582] oder mehreren Hunden aufgestöberte und laut verfolgte Wild von den angestellten und der Jagd überall folgenden Schützen mit dem Schießgewehr erlegt wird. Im Vergleich zu diesen deutschen Otterjagden hat die Art und Weise, wie der englische Sportsman in neuerer Zeit die Otterjagd betreibt, in der That etwas Imponirendes.

Zur vorläufigen Charakteristik der englischen Otterjagden muß hier zunächst erwähnt werden, daß dieselben (wie die Fuchsjagden) reine Parforcejagden sind und daß somit jede Anwendung irgend einer Waffe, es sei nun Schießgewehr, Spieß oder Wurfharpune, streng verpönt ist. Die Hunde folgen der Witterung oder der Spur des Otters zu Wasser und zu Lande mit lautem Halse so lange, bis derselbe ermüdet von den Hunden überrollt und im Nu getödtet ist. Die Otterhundemeuten werden (wie die der Fuchshunde) entweder von einzelnen wohlhabenden Sportsmen oder von bestimmten Gesellschaften auf gemeinschaftliche Kosten unterhalten. In letzterem Falle sind außer dem Dirigenten des Unternehmens noch die Posten des Schatzmeisters und Secretärs zu erwähnen, welche meist als Ehrenämter von einzelnen Mitgliedern verwaltet werden. - Dem Oberjäger oder Piqueur (englisch „Huntsman“, während der Dirigent den Namen: „Master of the Hounds“ führt) ist die eigentlich praktische Leitung der Jagden, die Führung der Meute („Pack“) und die Oberaufsicht über die Zwinger (Kennel), in welchen die Hunde untergebracht sind und gezüchtet werden – übertragen. Der „Huntsman“ wird je nach der Größe des Kennels von ein oder zwei Gehülfsjägern (Whipper, von whip Peitsche) unterstützt, und von seiner Tüchtigkeit hängt sowohl der Erfolg der einzelnen Jagden wie überhaupt das Gedeihen des Ganzen wesentlich ab. Die Zahl der Hunde beträgt selten über dreißig bis vierzig Köpfe, von denen etwa ein Drittel auf die junge Nachzucht fällt.

Man gewährt dem Otter allerdings in England keine so große Schonung, wie dem Fuchse, welcher dort für das nationale Vergnügen der Fuchsjagden mit rührender Fürsorge gehegt wird – allein man duldet ersteren doch in allen jenen Gewässern, wo eben die localen Verhältnisse einer wesentlichen Vermehrung der Edelfische nicht günstig sind. Erscheinen nur hier oder dort Ottern auf ihren Streifzügen in einem strenger gehegten Fischwasser, so verrathen ihre im nassen Sande oder Schlamme der Ufer hinterlassenen Spuren bald ihre Anwesenheit, und der Fischereiberechtigte beeilt sich, dies dem nächstwohnenden „M. o. O. H.“ das ist „Master of Otterhounds“, zu melden und um baldige Abhaltung einer Jagd in den betreffenden Revieren zu bitten. Da aber eine solche Jagd oft mehrere Stunden weit dem Wasser entlang geht, so werden zugleich die anstoßenden Grenznachbarn ersucht, die Jagdfolge aus ihrem Terrain zu gestatten – ein Wunsch, der immer mit Vergnügen erfüllt wird, da alle Beteiligten sich der Jagd, wenn auch zum Theil nur als Zuschauer, anzuschließen pflegen.

Am Morgen des verabredeten Jagdtages finden wir denn eine zahlreiche Gesellschaft am Rendez-vous-Platze – meist in der Nähe einer Brücke – versammelt, Fußgänger und Reiter, außerdem zweirädrige Dog-Carts und Victoria-Kaleschen, aus deren Fond elegante Damentoiletten hervorleuchten – im Vordergrunde des Bildes eine Anzahl rüstiger Sportsmen zu Fuß, im leichten Jagdkostüm, ohne Gewehr, aber statt dessen mit einem 5 bis 6 Fuß langen, starken Springstock bewaffnet, der beim Durchwaten des Wassers, beim Durchstoßen der Röhren gebraucht wird. Diese Herren, welche den Huntsman in einiger Entfernung überall begleiten, seinen Anordnungen bereitwilligst Folge leisten und sich vielfach nützlich machen, bilden die eigentliche Jagdgesellschaft.

Der Huntsman mit der Meute läßt noch auf sich warten; ein dicker Farmer vom nächsten Gute beruhigt die ungeduldigen jüngeren Herren durch die Versicherung, daß die Otterhunde gestern Abend mit dem letzten Eisenbahnzuge wirklich eingetroffen und im Hotel zu den King-Arms untergebracht seien. Ein Anderer glaubt soeben ein Hornsignal aus der Ferne vernommen zu haben – und bald darauf taucht richtig drüben aus dem dunklen Weidicht, bestrahlt von der Morgensonne, der zinnoberrothe Rock des Huntsman leuchtend hervor, jetzt schreitet er über die Brücke, gefolgt und umdrängt von dem Gewimmel der ruthenwedelnden, tatendurstigen Otterhunde – ein höchst malerischer Anblick!

Die Otterhunde sind noch vom alten Schlage der „Carlisle-Hounds“, kein Tropfen Fuchshundblut fließt in ihren Adern, eine rauhbärtige, zottige, trotzig um sich blickende Gesellschaft – 12 1/2 Koppel (Brace), das ist 25 Köpfe an der Zahl. Sie haben etwa die Größe eines starken deutschen Hühnerhundes, sind jedoch stärker von Knochen ; der mächtige Kopf ist mit auffällig langem, tief angesetztem Behang geschmückt. Die Farbe ist meist ein tiefes Eisengrau oder Schwarz, mit gelbbraunen Abzeichen am Kopf und den Läufen, auch wohl grau mit gelb melirt, hell sandgelb und röthlich gelb, dagegen kommt das reine Weiß bei den eigentlichen Otterhunden seltener vor.

Ein kleiner Terrier (Dachshund) begleitet die Meute oder richtiger den Huntsman, denn er ist ängstlich bemüht, in unmittelbarer Nähe seines Herrn zu bleiben; seine jagdliche Aufgabe besteht darin, alle jene engen Röhren und Schlupfwinkel zu durchkriechen, wohin die großen Otterhunde dem Otter nicht folgen können.

Nachdem der Huntsman die nötigen Entdeckungen in Betreff der vorhandenen Ottern und ihrer muthmaßlichen Aufenthalte eingezogen, werden die Hunde in einiger Entfernung von der Brücke gelöst und zwar an einem sogenannten „Ausstiege“ des Otters, das heißt an einer seichten Uferstelle, wo der Otter das Wasser verlassen hat, um den Heimweg zu seinem Versteck auf festen Lande fortzusetzen.

Die Hunde verschwinden einer nach dem andern im hohen grünen Farnkraut, welches die zahllosen grauen, mit bunten Flechten bedeckten Steinblöcke am Ufer überwuchert – nur hier und dort kommt einer wieder auf Augenblicke zum Vorschein – mit der Nase am Boden schnobernd und lebhaft mit der Nute wedelnd – dann ist alles still.

Da hört man einen schwachen, halb unterdrückten Seufzer eines einzelnen Hundes, dann plötzlich den vollen tiefen Anschlag eines alten zuverlässigen Cumpans, der im nächsten Augenblick etwa vierzig Schritte weit auf der gefundenen Otterspur gerade aus stürmt, dann setzt er sich plötzlich hinten nieder, hebt den Kopf senkrecht empor und heult in langgedehnten Klagetönen himmelan als ob ein entsetzliches Unglück bevorstehe. Inzwischen jagen die übrigen Hunde mit lautem Halse an dem klagenden Veteranen vorüber, und dieser hält es nun für’s Beste seinen Gesang aufzugeben, um so rasch wie möglich seinen Collegen zu folgen.

Diese sonderbare Eigenschaft des Niedersitzens und Klagens während des Jagens besitzen die meisten langsam jagenden Hunde (Hurleurs oder Heuler) indeß keine Rasse in so ausgeprägtem Grade, wie die eigentlichen Otter- und Bluthunde.

Der bunte Troß der Zuschauer beeilt sich nun die gangbaren Wege und Fahrstraßen einzuhalten, um hier oder dort wieder einen Ueberblick des Ganges der Jagd zu gewinnen und wo möglich beim Tode des Otters gegenwärtig zu sein.

Wir folgen der Jagd, so rasch es eben auf dem bald holprigen, halb morastigen dornbewachsenen Ufer möglich ist, wohl eine englische Meile weit immer stroman, dann sehen wir die Meute plötzlich rechtwinklig vom Ufer abbiegen, einen weiten, unregelmäßigen Kreis in den nahen Wiesen durcheilen, dann wieder zurück an den Bach und ohne Zaudern hinein in’s nasse Element, um die Jagd am jenseitigen Ufer fortzusetzen. Hinterdrein stürmt die Jagdgesellschaft, und wir haben nun Gelegenheit, den Nutzen der langen Stöcke als Sondir- und Balancirstangen beim Durchwaten des stellenweise über drei Fuß tiefen reißenden Bergwassers genügend zu würdigen.

Kaum sind wir glücklich hinüber, so gehen die Hunde auch schon etwa hundert Schritt weiter zurück durch den Bach und halten dann plötzlich an einem tiefen, von Dornsträuchen überdeckten Einschnitt des jenseitigen Ufers, woselbst sie unter unstetem Hin- und Herrennen und Scharren auf dem Boden einen wahren Höllenlärm erheben. Dort unter dem undurchdringlichen Wurzelgeflecht des unterwaschenen Ufers liegt der Otter! – Lustig ertönt nunmehr das kurze Hornsignal des Huntsman, und bald ist die zerstreute Jagdgesellschaft zur Stelle, und Jeder wartet in größter Spannung der Dinge, die nunmehr kommen werden.

Der Huntsman ersucht nun zunächst eine Allzahl junger Herren sich weiter unten quer durch den Bach in einer Linie aufzustellen, um nötigen Falls das Entweichen des Otters in der Richtung nach einem anstoßenden großen Teiche zu verhüten. Andere Herren eilen stromaufwärts, um sich am Ufer an solchen Stellen zu postiren, wo sie den flüchtenden Otter im seichteren Wasser erkennen und seine Flucht melden können.

Wie schon erwähnt, ist die Führung jeder Schuß- oder Wurfwaffe durchaus ausgeschlossen.

[583] Nachdem die noch immer tobenden und scharrenden Otterhunde mit Mühe vom Bau entfernt und einigermaßen beruhigt sind, wird der kleine bissige Terrier in die enge Eingangsröhre gelassen. Nach einigem ungeduldigen Winseln und Knurren hört man ein wüthendes Gebell dumpf heraufschallen – dann erscheint das tapfere Hündchen mit stark schweißender Schnauze wieder an der Oberwelt – der Otter ist fort – wahrscheinlich durch eine unter dem Wasserspiegel mündende Röhre geflüchtet und im tiefen Wasser am Boden gedrückt forteilend, unsern Späherblicken entschwunden.

Unsere Vermuthung wird sofort bestätigt durch den lauten Ruf eines weiter oben postirten Jägers, welcher ihn über die Fuhrt wie einen Schatten unter dem Wasser hinweggleiten sah. Sofort sind die Otterhunde zur Stelle und begleiten den unter dem Wasserspiegel dahin schwimmenden Otter am Ufer unter beständigem Geläute. Der Wind steht gut und das Wasser trägt die starke Witterung des Otters mit jedem Wellenschlage dem Ufer zu, welches jetzt zu beiden Seiten steiler und abschüssiger wird. Die Hunde stürzen sich nun in’s Wasser und folgen dem voraufeilenden Otter, schwimmend und fortwährend laut Hals gebend, nach. Ein herrlicher Anblick! Trotz seiner Amphibiennatur muß der Otter über kurz oder lang doch Luft schöpfen – er streckt daher von Zeit zu Zeit, wo dies unbemerkt unter dem Ufer geschehen kann, die Nase hervor, um zu athmen, aber Hunde und Jäger haben seinen Aufenthalt recht bald wieder ermittelt und nöthigen ihn abermals zu tauchen. Dadurch ermüdet er mehr und mehr, taucht selten und auf kürzere Zeit, sucht, wenn es unbemerkt geschehen kann, das Wasser ganz zu verlassen und wird dann entweder schon im Wasser von den Hunden ergriffen oder auf dem Lande von ihnen überrollt und nach kurzer, heftiger Gegenwehr getödtet.

Trotz aller Anstrengungen des „Huntsman“ und seiner tapferen Meute kann es vorkommen, daß eine unter den günstigsten Aussichten begonnene Jagd erfolglos bleibt, indem es dem Otter gelingt einen größeren Fluß zu erreichen oder in Röhren, welche unter den Wasserspiegel münden, unbemerkt zu verschwinden. Bei hohem Wasserstande ereignen sich solche Fehljagden gar nicht selten und im Allgemeinen macht der englische Otterjäger sich wenig daraus, wenn der so eifrig verfolgte Otter schließlich doch seinen Balg rettet, denn der Reiz dieser Jagd liegt vorzugsweise in der Arbeit der Hunde und dem eigenthümlichen, mannigfach wechselnden Verlauf der Wasserjagd. In den meisten Fällen kommt der Otter der Jagdgesellschaft während der ganzen Jagd gar nicht zu Gesicht, bis er endlich vom Huntsman aus dem wirren Knäuel der Hunde todt hervorgezogen wird.

Wenn die Witterung es erlaubt, pflegt nach Beendigung der ersten Jagd wohl ein gemeinschaftliches Frühstück im Freien stattzufinden. Sehr hübsch ist auch der Gebrauch, die Bälge der erlegten Ottern später denjenigen Grundbesitzern oder Fischereiberechtigten zu übersenden, in deren Revier der betreffende Otter gefangen wurde. Zu diesem Zwecke werden die Bälge sorgfältig in naturgetreuer Stellung vom Conservator aufgestellt, häufig wie schlafend zusammengerollt (als Fußkissen), am Halse ein schmales Silberband tragend, auf welchem das Datum der Jagd, Gewicht des Otters und Angabe der Stelle, wo er erlegt wurde, in gravirter Schrift angebracht sind.

Diese und andere gegenseitige Aufmerksamkeiten tragen nicht wenig dazu bei, das gute Einvernehmen zwischen der Jagdgesellschaft, den Fischereiberechtigten und Grundbesitzern zu erhalten und den Reiz des Jagdvergnügens durch gemeinschaftliche Theilnahme zu erhöhen.

Die Vorliebe der Engländer für rasche Hunde und möglichst geringen Zeitverlust bei jeder Jagdart hat in neuerer Zeit dahin geführt, die alte, allerdings etwas langsame Rasse der eigentlichen Otterhunde mit dem Fuchshunde zu kreuzen, auch werden hier und dort bereits reine Fuchshunde, welche die erste Jugendzeit hinter sich haben, für die Otterjagd verwendet. Der Erfolg soll ein günstiger sein, indeß wirkt die Arbeit im Wasser sehr bald nachtheilig auf diese kurzhaarigen Hunde ein, und vor Allem geht durch diese Neuerung jedenfalls ein gut Theil des eigenthümlichen Reizes der Otterjagd verloren.

Die Zahl der namhafteren Otterhundmeuten Englands und Schottlands mag immerhin zwölf bis vierzehn betragen, unter denen die zu Carlisle stationirte Meute wohl die bedeutendste ist. – Unsere Abbildung (siehe Seite 581) zeigt den Typus der Carlisle-Hunde, welche der Verfasser vor einigen Jahren näher kennen zu lernen Gelegenheit hatte. Der Otter ist bereits erlegt, die Hunde ruhen ermüdet von den Strapazen der Jagd, und der Huntsman erwartet die am andern Ufer zurückgebliebene Jagdgesellschaft.

L. B.