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Textdaten
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Autor: Alfred Wernich
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Titel: Eine ärztliche Gala-Consultation in Japan
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 52, S. 866–868
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1878
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Eine ärztliche Gala-Consultation in Japan.

Während meines mehrjährigen Aufenthaltes in Japan fehlte es mir neben meiner medicinisch-chirurgischen Lehrthätigkeit an der Akademie in Tokio (Yedo) nicht an Gelegenheiten, bei welchen deutsche und amerikanische Bewohner der Fremdencolonie, mitunter selbst Patienten in dem benachbarten Yokohama, sich an meine Hülfe wandten. Der deutsche Arzt, besonders wenn er nicht blos auf gut Glück „hinauskommt“, sondern in irgend einer Form berufen wird, hat das Renommée einer gründlichen Vorbildung und größeren Gewissenhaftigkeit fast in allen überseeischen Colonien auf seiner Seite. So bleibt es nicht aus, daß die deutschen Landsleute bald einen Stamm der Patienten bilden, an den sich Amerikaner, Franzosen, Italiener, Russen, Holländer etc. – seltener Engländer – in buntem Wechsel anlehnen. Trotz dieser relativen Gewöhnung daran, Klagen in fremden Zungen zu vernehmen, sich den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Kranken erst vorsichtig anpassen zu müssen, machte es einen eigenthümlichen Eindruck auf mich, als ich zuerst an das Lager eines vornehmen Japaners berufen wurde. Im Hospital, von Bett zu Bett gehend, von einem Schwarm deutschredender und deutschverstehender Assistenten umgeben, die nicht nur zu dolmetschen, sondern auch jedes Wort und jeden Wink auszuführen verstanden, dazu Kranken gegenüber, welche auf die an ihnen zu machenden Untersuchungen von dem Wartepersonal förmlich gedrillt wurden, konnte ich vor Mißverständnissen ungleich sicherer sein, als in einer derartigen Privatpraxis. Glücklicherweise hatte der Zufall wenigstens für eine Art von Erleichterung gesorgt: der Bruder des Kranken, welcher um den Besuch gebeten hatte, war als ehemaliger Militärbevollmächtigter an einem europäischen Hofe des Französischen vollkommen mächtig und hatte sich erboten, als Dolmetscher bei der Consultation gegenwärtig und behülflich zu sein. Trotzdem sah ich dieser Consultation, welche bei dem Ansehen und der Verbreitung der Familie, um die es sich gerade handelte, von einigem Einfluß auf mein Renommée sein konnte, mit einer gewissen Spannung und einem leisen Mißbehagen entgegen.

Um drei Uhr Nachmittags entstand auf dem Vorplatze meines Hauses ein lautes Rufen und ungewohnte Bewegung. Zwei elegante Jinrikshas (wie man die von Kulis gezogenen, auf zwei Rädern laufenden Fahrstühle nennt, welche allgemein die Stelle der Droschken vertreten) fuhren vor. Höchst ungewöhnlicher Weise waren sie nicht mit einem oder zweien, sondern je mit drei Kulis bespannt. Die eine war leer; der andern entstieg ein gesetzter ältlicher Mann in der faltigen würdigen Tracht eines mittleren Beamten, mit der ein moderner europäischer Filzhut seltsam contrastirte, um mich in wohlgesetzter Rede zu einer Consultation und zum Besteigen des leeren Gefährtes einzuladen. Wie im Wirbelwind bewegten sich, nachdem wir kaum Platz genommen, die Fahrzeuge einen steilen Hügelabhang zur Stadt hinab, und diese Schnelligkeit verminderte sich nicht im mindesten auf der gegen drei Viertelstunden langen Fahrt. Im stundenlangen Laufen leisten diese Jinriksha-Kulis geradezu Unglaubliches; man kann sicher sein, mit doppelter Bespannung und Verheißung eines etwas höheren Lohnes jeden in gewöhnlicher Fahrgeschwindigkeit dahinrollenden „Pferdewagen“ einzuholen. Und diese Geschwindigkeit ist erwünscht genug in einer Stadt, welche in ihren einstöckigen kleinen Häusern eine Bevölkerung von nahezu einer Million beherbergt und deren längste Durchmesser denen Londons sehr nahe kommen. Hier mußte eine ganz besondere Veranlassung zum schnellsten Lauf vorliegen, und die athemlose, tolle Fahrt durch die langgestreckten macadamisirten Gassen erweckte die Vorstellung, als handle es sich um Leben und Tod.

Endlich langten wir an. Ich hatte damals nur wenige japanische „Paläste“ gesehen und fühlte mich hinsichtlich der Vornehmheit meines Patienten stark enttäuscht. Der „Palast“ lag vor mir, eine mäßig lange Front eines hölzernen, stallähnlichen Gebäudes, schwarz mit Holzteer gestrichen, mehrfach durchbrochen von hölzernen Fenstergattern, hinter welchen die mit Papier beklebten Fensterrahmen sichtbar werden; an der mit der Straße durch eine Plankenüberlage verbundenen Stelle befand sich ein großes Hofthor mit mächtigen kupferbeschlagenen Flügeln. Sie öffnen sich; die Fahrstühle sausen in den Hof, so schnell, daß wir kaum den Thorhüter (Momban) mit seiner tiefen Verbeugung wahrnehmen können. An der kleinen Holztreppe, auf der mein Begleiter seine stelzenartigen Holzschuhe stehen läßt, in der Vorhalle, auf den Gängen, hinter jeder sich aufschiebenden Thür erwarten uns auf die Matten sich niederwerfende oder sich unendlich tief verbeugende, dabei die Last mit einem unnachahmlichen Schlürfen der Ehrerbietung einziehende Männer und Jünglinge: die zahlreiche Dienerschaft eines distinguirten Hauses.

Endlich machen wir in einem Raume Halt, der trotz seines sonst echt japanischen Aussehens seine heutige besondere Bestimmung nicht verleugnen kann. Die seine Matte des Fußbodens ist mit einem Brüsseler Teppich belegt, und auf diesem befinden sich europäische Möbel: ein runder lackirter Tisch, vier bis fünf Stühle von einer sonderbar unsicheren, zu stetem Knacken Anlaß gebenden Construction, deren Rohrsitzen man sich nur ungern anvertraut. Es ist das für die heutige Consultation besonders hergerichtete Empfangszimmer. Einer der Stühle ist mit einer sehr bunten Reisedecke belegt; er stellt den Ehrenplatz dar, den nur der vornehmste [867] aus der Dienerschaft durch nicht mißzuverstehende Geberden als Sitz anweist, um sich dann unter wiederholtem Seufzen und Schlürfen in den Kreis seiner Genossen zurückzuziehen, die, drei bis vier an der Zahl, in hockender Stellung auf dem Boden dicht an der Eingangsthür Platz genommen haben.

Mir begann gerade in diesem Kreise schweigender fremdartiger Wesen etwas unheimlich zu werden, als die gegenüberliegende Wand sich aufschob und mein „Major“, die einzig fühlende Brust für mich, unter tiefen Bücklingen in voller europäisch-moderner Uniform, aber ohne Stiefel, hereinspazierte. Auch mir hätte man, wie ich nachträglich erfuhr, die Trennung von diesem für unser sicheres Auftreten im öffentlichen Leben so wichtigen Kleidungsstück zugemuthet (um den seinen Matten, welche das Kostbarste des Hauses ausmachen, nicht zu schaden), wenn nicht kurz vorher für fremden Besuch die Erleichterung erfunden wäre, die Matten vor den Füßen des bestiefelten Europäers durch Läuferteppiche zu schützen. Beiläufig bemerkt: diese Erfindung bewahrt jetzt auch im kaiserlichen Palast vor dem Ausziehen der Stiefel.

Mein Gegenüber begann die Consultation mit der Bemerkung: „er freue sich sehr, daß ich trotz des schönen Wetters in sein niedriges Haus gekommen sei.“ Glücklicher Weise hatte ich schon erfahren, daß hierauf die Erwiderung gebühre: „der Arzt werde das schöne Wetter erst dann zur Erholung benutzen, wenn er dem Kranken geholfen habe.“ Bei schlechtem Wetter hätte der Hausherr sich ebenso gefreut, aber deshalb, weil ich trotz desselben mich nicht gescheut, den weiten Weg zu machen. Der Arzt erwidert dann, „daß kein noch so schlechtes Wetter ihn an Krankenbesuchen verhindern könne.“ Man steht auf, macht sich eine Verbeugung und setzt sich wieder auf die knackenden Stühle. Nach einer kurzen Pause klatscht der Hausherr in die Hände, es öffnet sich irgendwo die Wand, und zwei niedliche Japanerinnen im Festtagscostüme treten ein, die eine den Thee, die andere das Rauchzeug tragend. Sie setzen sich mit einer graziösen Bewegung vor uns auf die Fersen und präsentiren Beides. Während das etwas fad-aromatische Getränk, welches die japanische Theepflanze liefert, geschlürft wird, erkundige ich mich im Allgemeinen nach dem Kranken, den ich nach der Eile meiner Herbeförderung in bedenklichem Zustande vermuthe. Man erwidert ganz gelassen: „er sei auf den Besuch des Arztes vorbereitet und hoffe von dessen Weisheit das Beste.“ Dieselbe ruhige ceremonielle Antwort hörte ich später oft auch dann, wenn wirklich Gefahr im Verzuge war.

Für Erfrischungen, die auf dem Tische stehen – Früchte, Zuckerwerk, Kuchen – und ebenfalls angeboten werden, ist es Sitte zu danken. Der Hausherr gab einem der noch immer umherkauernden Diener einen Wink; dieser verschwindet und führt die japanischen Aerzte ein. Sie nahen sich ebenfalls stiefellos und unter tiefen Verbeugungen. Nur der Oberarzt nimmt mit uns Platz; seine Assistenten hocken auf dem Boden. Jetzt beginnt die Vorlesung der Krankengeschichte, wie immer mit dem ersten Lebensjahre anhebend und monoton wiederholend, daß der Kranke dann und dann an dieser und jener Krankheit gelitten und nach genau angegebenen Zeiträumen seine Gesundheit wieder erlangt hätte. Ich durfte mir gratuliren, daß mein damaliger erster Patient nur siebenzehn Jahre alt war. Selbst später, als ich meistens einen routinirten, medicinisch gebildeten Dolmetscher zur Hand hatte, haben die fünfzig oder sechszig Jahre älteren Matronen bei dieser Art von Krankheitsgeschichten meine Geduld auf gar harte Proben gestellt. Die neueste Krankheit schilderte einer der Unterärzte und ihn übersetzend der Major in der Eigenschaft des Augenzeugen, der Oberarzt präsentirte Temperaturtabellen und die Zusammenstellung der Pulszählungen und nannte unter vielen Vorbehalten und Complimenten seine Diagnose. Die Ouvertüre war beendigt; ich athmete auf.

Der Kranke wird nochmals vorbereitet, damit er nicht erschrecke. Dann bewegen wir uns unter Vortritt des Hausherrn durch ganze Systeme von Corridoren, Gemächern, oft auch kleinen Innengärten – endlich ein kurzer Halt; die Wände werden aufgeschoben, wir sind im Krankenzimmer angelangt. Zwei überraschende Arrangements: der Kranke liegt nicht im Bett, sondern auf dem Fußboden, auf der Matte. Die reichen seidenen Unterkleider, welche ihn umhüllen, die Stickerei der Unterlagen, der kostbare Stoff, aus welchem die Decke gefertigt ist, lassen unschwer erkennen, daß die Verhältnisse des Hauses den Luxus einer Bettstelle sicher gestatten würden. Aber der Japaner kennt weder dieses noch andere Möbel; er schläft, kränkelt und stirbt ohne Bettstelle von Alters her; schwer nur würden sich auch seine Angehörigen bei der Krankenpflege mit diesem Geräth abfinden. Als zweite Sonderbarkeit berührt uns die Versammlung von Personen verschiedenen Alters und Geschlechts, die etwas entfernt im Grunde des großen Raumes in hockender Stellung Platz genommen haben. Die Consultation eines europäischen Arztes ist ein Familienereigniß, das äußerst ceremoniös abgemacht sein will; die ganze Verwandtschaft findet sich dazu ein; sie haben Alle ihre Feierkleider angelegt und grüßen a tempo mit einer tiefen Verneigung zur Erde. Die Untersuchung beginnt nach einigen tröstlichen Versicherungen, die man dem Kranken verdolmetschen läßt. Mit tiefem Schweigen und der höchsten Aufmerksamkeit folgten die Familienmitglieder des an einer Lungenentzündung erkrankten jungen Mannes allen meinen Bewegungen. Sie schienen den Puls mitzuzählen, jeden Schlag des Percussionshammers mit gespanntem Ohre aufzunehmen; sie athmeten selbst tief, wenn ich den Kranken dazu aufforderte, sie hielten, während ich auscultirte, den Athem an und streckten hülfreich die Arme aus, als ich ihn ausrichten ließ. Einige Fragen nach Schmerzen und allerlei Nebensymptomen, eine bestimmt ermunternde Aeußerung für den Kranken, ein knieendes Mädchen, das kupfernes Waschgeräth und ein farbiges Handtuch präsentirte, eine tiefe Verbeugung – und die Eingangscoulisse des Krankenzimmers schließt sich lautlos.

Nach der Rückkehr in das Empfangszimmer ziehen die Unterärzte lange Rollen Papier aus ihren Aermeln und beginnen auf’s Eifrigste mit ihren handlichen Schreibpinseln niederzuschreiben was ihnen der Hausherr aus meinem Munde verdolmetscht: die Krankheitsdiagnose, die Begründung derselben, den wahrscheinlichen Ausgang, die etwa drohenden besonderen Gefahren, die Zeichen, welche diese ankündigen; dann die Behandlung und zwar: Lage, Nahrung, Getränk, innere Mittel, äußere Mittel, Wechsel und Aufhören derselben etc. Alles wird auf’s Genaueste doppelt protokollirt; der Oberarzt thut hin und wieder eine Frage oder hört aufmerksam zu. In diesem ersten Falle war mit der Versicherung, daß ich wegen Mangels an Zeit jede weitere Aufmerksamkeit ablehnen müsse, die Consultation geschlossen; das im schnellsten Trabe dahinsausende Dreigespann führte mich nach Hause zurück, den Kranken sah ich nur noch einmal in Begleitung seines Bruders wieder, als er, nach Verlauf von vierzehn Tagen genesen, in geeigneter Weise seinen Dank abstattete.

In späteren Fällen knüpfte sich an den aus meinem Munde stets erwarteten Schlußsatz: „der Arzt könne nach dieser Untersuchung nun nichts mehr weiter bestimmen,“ immer eine Einladung zu einem feierlichen Essen, welches in den wenigen Fällen, in denen Neugier mich zur Annahme bewog, aus einigen zwanzig Gängen der schon vielfach geschilderten japanischen Küche bestand und reichlich zwei Stunden dauerte. Lehnte ich es jedoch, wie meistens, ab (der einzig als höflich anerkannte Grund hierzu ist, daß noch mehrere schwere Kranke auf den Arzt warten), so erfolgte die Ceremonie des „Geschenkes“, wie die Japaner sagen. Der Hausherr verschwand auf kurze Zeit und betrat das Empfangszimmer wieder, einen Knaben hinter sich, der auf einem lackirten Theebrett zwei künstlich gefaltete Papierpäckchen trug. Beide waren mit einheimischen Schriftzeichen bemalt, das größere mit der Angabe: „dies sei ein Geschenk des N. an den europäischen Arzt und zwar 10 bis 15 Rio“; „das andere legitimirte sich als ein Geschenk an den Dolmetscher“ und bestand „aus 2 bis 3 Rio“. Ein Rio ist gleich vier Mark. Die Ueberreichungsceremonie beschränkte sich auf einige Verbeugungen.

Besonders hohe fürstliche Familien gingen auch von dem alten Brauche nicht ab, neben dem Geldhonorar ein Geschenk an Lebensmitteln zu überreichen. In meinem später für die Praxis angeschafften Wagen fand ich alsdann, vorsichtig auf den Sitz gelegt, ein mäßiges Paket vor. Es enthielt in einem schwerseidenen Stoffe, der mit dem Wappen der Familie durchwirkt war, fünf Stücke eines eigenthümlichen, nicht übel gebackenen Sandkuchens, wie sie den Aerzten höchsten Ranges, wenn sie ein Haus betreten, von Alters her gebühren. Zuweilen wurde die Geschenksceremonie auch in der Weise erledigt, daß an einem der nächsten Tage der oberste Diener des Patienten in meiner Wohnung erschien und auf einem ausgebreiteten Fächer [868] die Geldscheine, einfach nebeneinander gezählt, überreichte. Seltener wurde der Dolmetscher mit der Zahlung betraut.

Höchst fremdartig war für unsere Begriffe die stumme Zuschauerschaft, welche zuweilen bis auf fünfzehn und mehr Personen stieg. Doch wirkte dieselbe, nachdem man sich einmal mit dem etwas theatralischen Charakter des Vorganges abgefunden hatte, nie störend. Frauen, Kinder und Greise gaben nichts zu erkennen als die eben geschilderte Spannung, selbst bei verzweifelten Fällen, in denen meine Zuziehung erst in der zwölften Stunde stattgefunden hatte, beherrschte sie jeden Gefühlsausbruch und verhielten sich still und förmlich. Auch die Kranken machen durch ihr stilles Dulden, ihren Gehorsam und durch die Selbstbeherrschung, mit der sie große Schmerzensäußerungen, stürmische Appellationen an den Arzt etc. unterdrücken, den Verkehr mit ihnen leicht und angenehm.

Dr. A. W.