Die Ursache des Einschlagens vom Blitze:Seite 30

Die Ursache des Einschlagens vom Blitze
<<<Vorherige Seite
Seite 29
Nächste Seite>>>
Seite 31
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.


grossentheils in der Ferne gemählig ohne Schlag abfliessen könne. Wenn aber ja durch plötzliches Heranfahren einer Wolke ein Schlag entstehen sollte, so verließ sich Herr Franklin darauf, daß der Blitz durch die metallene Ableitung ohne Schaden am Gebäude in die Erde herabstreichen müßte. Es wurden an einigen Häusern in Philadelphia dergleichen Zurüstungen gemacht, und die Erfahrung zeigte, daß Herr Franklin recht gerathen hatte. Die gemählige Ableitung der Gewittermaterie fällt zwar nicht leicht in die Sinne: da aber einst ein starker Wetterstrahl auf ein solches Haus zuschoß, so


termaterie, ohne das Gebäude zu berühren, davon in die Erde abfliessen könnte. Daher möchte man wohl zu grösserer Vorsicht das Holz, darauf die Stange befestiget werden sollte, in Oehl kochen, weil solches die electrische Materie abhält, imgleichen die Ableitungen an den Seiten herunter auf ähnliche Weise von den Wänden entfernen. Der Abzug müßte auch sorgfältiger, als bey andern Gebäuden befördert werden, nämlich, theils durch genugsames Metall an mehr als einer Seite, theils, daß die Ableitung sich nicht bloß in trockene Erde, sondern entweder in Wasser oder tief genug in recht feuchte Erde endigte. Uebrigens ist die Weise, der man sich hier itzt bedienet, die Pulvermagazine selbst nicht wie vorzeiten tief in die Erde, sondern in leichten Gebäuden über der Erde, und nicht für zu grossen Vorrath auf einem Platze, anzulegen, wegen allerley Zufälle, dadurch das Pulver entzündet werden könnte, sehr zu billigen.