Die Kapellwiese bei Großröhrsdorf

Textdaten
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Autor: Friedrich Bernhard Störzner
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Titel: Die Kapellwiese bei Großröhrsdorf
Untertitel:
aus: Was die Heimat erzählt. Sagen, geschichtliche Bilder und denkwürdige Begebenheiten aus Sachsen, S. 196
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Arwed Strauch
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Digitalisat der SLUB Dresden und bei Wikimedia Commons
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84. Die Kapellwiese bei Grossröhrsdorf.

Eine kleinere Wiesenfläche unterhalb Großröhrsdorfs, am westlichen Ende des Ortes, führt von altersher den Namen „die Kapellwiese“. Wie die Sage berichtet, soll in früheren Jahrhunderten hier eine Kapelle gestanden haben, in der einst Messe gelesen und Betstunde abgehalten wurde. Heute ist von jener Kapelle nichts mehr zu sehen. Wann sie verfallen oder zerstört worden ist, das berichtet keine Überlieferung. – In der Nähe der Kapellwiese befand sich früher ein großer Teich. Der Platz, den er einst einnahm, wird heute der Pfaffenteich genannt. Derselbe lieferte dem an der Kapelle angestellten Kaplane zur Fastenzeit die nötigen Fische als Fastenspeise. In ihm soll ehemals auch ein Priester, ein Pfaff, wie das Volk sagte, aus Lebensüberdruß sein Ende gesucht und gefunden haben. Seit einer Reihe von Jahren ist der alte Pfaffenteich trockengelegt und in Wiesenland umgewandelt worden.