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Die Gebeine des h. Bernhard (v. Kamenz)

Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Die Gebeine des h. Bernhard (v. Kamenz)
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. S. 291
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort: Dresden
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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881) Die Gebeine des h. Bernhard (v. Kamenz).
S. Haupt, Laus. Sagen. Bd. II. S. 180.

Bernhard ward bekanntlich in dem von ihm gestifteten Kloster begraben und ein schönes Denkmal über seinen Gebeinen errichtet. Als dasselbe indeß hinfällig geworden war, so fand man im J. 1608 für gut dasselbe zu erneuern. Kaum war aber der Stein, der ihn deckte, gewichen und seine Gebeine blosgelegt, da drang aus dem Grabe ein wonniglicher Duft heraus und erfüllte drei Tage lang das ganze Kloster und Alle liefen herzu und staunten das Wunder an und schwelgten in der Süßigkeit des Duftes. Aber die Schwester Maria (Mildnerin) war krank und lag im Bette, doch als der Geruch bis in ihre einsame Zelle drang, da bat sie die Klosterschwestern, sie möchten sie doch zu dem Grabe des h. Bernhard tragen, und diese hoben die Kranke auf und trugen sie bis an’s offene Grab. Maria knieete an den duftenden Gebeinen nieder, betete inbrünstig und ging geheilt von dannen.