Hauptmenü öffnen

Die Entdeckung des Silberbergwerks zu Scharfenberg

Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Entdeckung des Silberbergwerks zu Scharfenberg
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 66
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Dresden
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[66]
61) Die Entdeckung des Silberbergwerks zu Scharfenberg.
Peccenstein, Theatrum Saxon. Th. II. S. 6.

Das Schloß Scharfenberg, welches seinen Ursprung bis auf Kaiser Heinrich den Finkler (934 n. Chr.) zurückführt, soll seinen Namen von dem Silberbergwerk, welches hier stark „geschurfft“ worden sei, haben. Eines Tages ist nämlich Markgraf Heinrich der Erlauchte hier auf der Jagd gewesen, da hat sein Roß einen Stein mit dem Fuß in die Höhe gestoßen, dessen Glanz so ausnehmend schön gewesen, daß der Fürst abgestiegen und selbigen aufgehoben, dann aber durch Geschworene zu Freiberg hat probiren lassen, da sich denn befunden, daß es gut Silbererz gewesen. Hierauf hat der Markgraf hier einfahren lassen und den Berg daselbst so reich an Silbererz und Blei gefunden, auch davon solche Ausbeute erlangt, daß man sagte, er könne mit solcher und was ihm aus Freiberg zugekommen, ganz Böhmen, wenn es zu verkaufen wäre, mit baarem Gelde bezahlen, inmaßen er sich also bereichert hat, daß er damals für den gewaltigsten Fürsten gehalten und von Kaiser Friedrich II. so geschätzt worden ist, daß dieser seinem Sohne Albert seine Tochter Margarethe zum ehelichen Gemahl gegeben hat.