Der steinerne Kopf auf dem Neumarkte zu Dresden

Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der steinerne Kopf auf dem Neumarkte zu Dresden
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 109-110
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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116) Der steinerne Kopf[1] auf dem Neumarkte zu Dresden.
Curiosa Sax. 1736. S. 85. Schäfer Bd. I. S. 226.

Auf dem Neumarkt war an dem damals sogenannten Lichtenberg’schen Gasthofe (brannte 1760 beim Bombardement ab und ist jetzt Stadt Berlin) 1640 noch über dem Eingange ein ausgehauener Kopf von Stein, auf einem Postament stehend, zu schauen, der nach einen auf dem Jüdenhofe eingesetzten viereckigen Tafelstein zu gesehen und dahin sein Antlitz gewendet haben soll. Es hat aber letzterer Stein die Stelle bezeichnet, worauf das Schaffot gestanden, auf welchem der bekannte Kanzler Crell ist hingerichtet worden. Es ist aber [110] sothaner Kopf nachgehends bei Renovirung des Hauses abgebrochen und der Stein durch neues Pflastern des Jüdenhofes weggekommen. Das Haus übrigens, wo der Kanzler selbst früher gewohnt hatte, das Eckhaus der großen Brüder- und Schloßgasse, war durch die in zwei runden Schildern sauber in Stein gehauenen Apostel Petrus und Paulus bezeichnet.


  1. Auch auf der Schloßgasse sah man sonst an einem Hause einen geharnischten Kopf stehen, der 1605 zum Andenken an einen hier umgebrachten tapfern Kriegshelden errichtet worden war. (S. Cur. Sax. 1737. S. 217.) Ein steinerner Kopf eines Römischen Kaisers (?, aber weder August d. St. noch Graf Hoym, der das Haus 1733 erbaute) ist auch an der Rückwand des Hinterhauses der Alten Post (Landh. Str. 7) zu sehen.