Der schönste Ruderpreis

Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der schönste Ruderpreis
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 637, 643
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[637]

Photogravüre im Verlag von H. O. Miethke in Wien.
Der schönste Ruderpreis.
Nach dem Gemälde von C. Tito.

[643] Der schönste Ruderpreis. (Zu dem Bilde S. 637.) Mit frohem Stolz ist der schlanke Gondelführer, der in den Kanälen und Lagunen Venedigs so trefflich Bescheid weiß, aus der Ruderwettfahrt als Sieger hervorgegangen. Mit seinen Kameraden hat er im ersten Siegesjubel, dem Brauche gemäß, einen festlichen Trunk gethan; bald ist er aber heimlich beiseite geschlichen, und jetzt steht er im lauschigen Stelldichein freudestrahlend vor der Geliebten. Stolz blickt auch sie zu ihm auf; seinen Triumph empfindet sie als den ihren, und den schönsten Preis, den ihm der Tag bringt, empfängt er jetzt von ihr in dem von Reben umsponnenen Winkelchen des Campiello, wo sie ihn erwartet hat, mit freudiger Zuversicht seinen Sieg voraussehend. Die leuchtende Purpurnelke, mit der sie ihn schmückt, ist ein Symbol dieses freudigen Mitempfindens. Wie hätte sie zweifeln sollen, daß er, der ihr Herz besiegte, nicht auch sich als Sieger bewähren würde, nun er mit seinen Berufsgenossen nach Kraft und Gewandtheit sich maß?