Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Jungferngrund bei Wiesenthal
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 427
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort:
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[427]
496) Der Jungferngrund bei Wiesenthal.
A. Flader, Wiesenthälisches Ehrengedächtniß. Waldenb. 1719. 8. S. 31.

Dieser Grund am Fichtelberge soll seinen Namen von zwei Jungfern haben, welche sich oftmals im Neumonde sehen lassen. Es sind Schwestern, die eine spielt auf der Laute und die andere windet einen Kranz, wer sie aber eigentlich sind, weiß Niemand.

Den Wiesenthalern dient der Grund auch als Wetterprophet, denn wenn der Himmel über demselben hell ist, so wird – ob es auch sonst allenthalben trübe ist – zuverlässig schönes Wetter, wenn aber der Jungferngrund voll Nebel ist, so sagt man: „die Jungfern trocknen ihre Wäsche!“ und dann folgt kalte oder nasse Witterung.