Der Goldbrunnen auf dem Fichtelberge bei Wiesenthal

Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Goldbrunnen auf dem Fichtelberge bei Wiesenthal
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 428
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort:
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[428]
497) Der Goldbrunnen auf dem Fichtelberge bei Wiesenthal.
Flader a. a. O. S. 75.

Abraham Munsch, ein alter frommer Huthmann in Wiesenthal, traf einst oben auf dem Fichtelberge einen überaus schönen Brunnen, dessen Grund und Boden wie lauter Goldflammen leuchtete, und da er sich niedergesetzt hatte, und diesen schönen Goldquell betrachtete, sah er auf der einen Seite desselben ein schönes buntes Vöglein, auf der andern aber einen Mönch mit einem offenen Buche sitzen. Darüber erschrocken lief der Huthmann davon und hat seit der Zeit den Brunnen nie wieder gefunden.