Der Humor im Felde

Textdaten
<<< >>>
Autor: F. v. B.
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Humor im Felde
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 45, S. 756
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1870
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[756] Der Humor im Felde scheint unsere Soldaten auch in den peinlichsten Lagen nicht zu verlassen; so war ich Zeuge, wie ein Musketier, der sich eine grobe Versäumniß hatte zu Schulden kommen lassen, von seinem Vorgesetzten mit den bittersten Vorwürfen überschüttet, mit ernster Strafe bedroht und wiederholt mit dem nicht ganz salonmäßigen Zuruf: „Sie sind ein Schweinkerl!“ begrüßt wurde. Der Mann hörte das Alles ruhig an und stand gerichtet da wie eine Bildsäule; sobald aber der Vorgesetzte sich abgewandt, meinte der Soldat mit tragikomischem Lächeln zu seinen umstehenden Cameraden: „Wat ut’n Menschen doch Allen’s war’n kann: Gestern häw ik noch läsen, wi wären ‚lauter Helden‘ – und hüt bin ik een ‚Schweinkerl‘!“
F. v. B.