Der Ehrenthurm für Friedrich Fröbel

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Titel: Der Ehrenthurm für Friedrich Fröbel
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 644
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1890
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[644] Der Ehrenthurm für Friedrich Fröbel auf dem Kirchberg bei Oberweißbach in Thüringen, dessen Bau der „Thüringer Waldverein“ in die Hand genommen und zu dessen Förderung auch die „Gartenlaube“ ihre Stimme erhoben hatte (vgl. Jahrgang 1888, Nr. 48), ist nunmehr fertig gestellt und am 27. Juli feierlich eingeweiht worden. Der Thurm ist massiv aus Bruchsteinen ausgeführt, von rechteckiger Grundform, unten mit einem zweistöckigen Anbau nach Osten, der Kellerraum und Schutzzimmer bietet. Auf 18½ Meter Höhe krönt den Steinbau ein hölzerner Aufsatz, welcher ein auf allen Seiten mit Fenstern versehenes, geschlossenes und doch die Aussicht in keinerlei Weise behinderndes Zimmer bildet. Ueber dem Eingang zum Thurme aber ist ein Medaillonbildniß Friedrich Fröbels in die Mauer eingelassen, ein Werk des Bildhauers Hercher in Rudolstadt, während her Thurm selbst von dem Architekten E. Radi in Rudolstadt entworfen und ausgeführt worden ist. Welch schöne und beherrschende Lage der Thurm hat, davon kann sich der Leser am besten eitle Vorstellung machen, wenn er den Jahrgang 1887 zur Hand nimmt und dort das Bildchen S. 796 betrachtet. Es zeigt ihm das Pfarrhaus von Oberweißbach, die Geburtsstätte des Vaters der Kindergärten, und darüber emporragend den Berg, welchen Fröbel so gern erstieg, sich von seiner Kuppe aus am Anblick der aufgehenden Sonne oder an der köstlichen Fernsicht zu laben.