Das liebe Brodt

Textdaten
<<< >>>
Autor: Theodor Storm, Theodor Mommsen
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Das liebe Brodt
Untertitel:
aus: Schleswig-Holsteinische Sagen, in: Volksbuch für das Jahr 1844, mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, S. 91
Herausgeber: Karl Leonhard Biernatzki
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1844
Verlag: Schwers’sche Buchhandlung
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Kiel
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[91]
Das liebe Brodt.

Von einer tiefen Wiese bei Galhus im Gute Schackenburg geht folgende Sage. – Ein Mädchen hatte aus der Stadt (Mögeltondern) für ihre Mutter Brodt vom Bäcker geholt. Der Rückweg aber war sehr tief, und das Mädchen war geputzt und hatte die neuen Tanzschuhe an, denn es war Sonntag. Wie sie nun an einen Pfuhl kam und ihre schönen Schuhe nicht verderben wollte, legte sie die Brödte hinein und trat daraus, um so trockenen Fußes hinüber zu kommen, aber die Brödte trugen sie nicht, sie wichen unter ihren Füßen und sie versank vor den Augen der Leute, die sie zu retten herbeigekommen waren, indem sie sie vor dem Hochmuth warnte und vor der Verachtung des lieben Brodtes.