Textdaten
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Autor: Klabund
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Titel: Sonette des Spielers: Das erste Spiel
Untertitel:
aus: Die Harfenjule
S. 39
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1927
Verlag: Die Schmiede
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Das erste Spiel.

Wir liegen in der Welt. Das erste Spiel treibt wohl die Mutter mit den Brüsten leis. Dann tritt die Amme in den krausen Kreis, sie weiß sehr wenig und sie lehrt uns viel.

Der Bleisoldat schießt nun nach seinem Ziel. Beim Murmelschieben winkt manch schöner Preis. Mit Reifen rennen freut den Buben. Sei’s für sich, sei’s mit dem zärtlichem Gespiel,

Dem Mädchen, dem die erste Andacht gilt. Bald spielt sie mit dem Knaben ganz allein. Sie streichelt ihn. Sie schmollt. Sie lacht. Sie schilt.

Er flieht zu Würfel, Dirnenscherz und Wein. Sie wendet schaudernd sich von seinem Bild und stößt unwissend ihn in Nacht hinein.


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Das erste Spiel.


Wir liegen in der Welt. Das erste Spiel
treibt wohl die Mutter mit den Brüsten leis.
Dann tritt die Amme in den krausen Kreis,
sie weiß sehr wenig und sie lehrt uns viel.

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Der Bleisoldat schießt nun nach seinem Ziel.

Beim Murmelschieben winkt manch schöner Preis.
Mit Reifen rennen freut den Buben.
Sei’s für sich, sei’s mit dem zärtlichem Gespiel,

Dem Mädchen, dem die erste Andacht gilt.

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Bald spielt sie mit dem Knaben ganz allein.

Sie streichelt ihn. Sie schmollt. Sie lacht. Sie schilt.

Er flieht zu Würfel, Dirnenscherz und Wein.
Sie wendet schaudernd sich von seinem Bild
und stößt unwissend ihn in Nacht hinein.