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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Das Crucifix zu Döhlen
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 188
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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212) Das Crucifix zu Döhlen.
Ziehnert, Sachsens Volkssagen Bd. III. S. 255.

Die Kirche des 2 Stunden südwestlich von Dresden gelegenen Dorfes Döhlen war im Mittelalter ein Wallfahrtsort, weil auf dem Altar derselben ein wunderthätiges Crucifix stand. Sein Ursprung war ziemlich ebenso, wie bei dem der Kreuzkirche zu Dresden. Einst brachten die angeschwollenen Fluthen der Weißeritz dasselbe nebst den Trümmern einer zerstörten Kirche mit sich und trugen es bis an die ziemlich hochgelegenen Stufen des Döhlener Kirchhofes. Man hob es auf und stellte es feierlich auf den Altar, wo es in der Folge viele Wunder, besonders durch Krankenheilungen, verursachte.