D’r Konfermand

Textdaten
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Autor: Otto Keller
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Titel: D’r Konfermand
Untertitel:
aus: Schnitz ond Zwetschga!
S. 20
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1917
Verlag: Julius E. G. Wegner
Drucker:
Erscheinungsort: Stuttgart
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Schnitz ond Zwetschga (Otto Keller).pdf
Bearbeitungsstand
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[20]

 D’r Konfermand.

Gucket no des Male a,
„Herrle“ mecht e faschgar saga,
Glaceehändschich hot ’r a
Ond en Schtendlengs-Hemmedkraga!

5
’s Hemmedbrüschtle weiß ond schteif,

Uf d’r Brust a Bloamaschtreißle,
Neie Schtiefel an de Fiaß,
Sieht mer ’n uf d’r Schtroßa schteißle.
Wenn de uf sei Weschta guckscht,

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Alterle, da kriagscht fei Mores:

Uhr ond Kette hot er a,
(D’ Uhr ischt leider scho kapores!) –
Uf em Kopf, jetz do guck her!
Sitzt a Gecksle, schteif ond zierlich,

15
Oistoils renommiert er mit,

Oistoils isch ’s em fascht schenierlich.
Wann er an en Lada kommt,
Schillt er nei en d’ Schbiegelscheiba,
Soll em doch des scheene Bild

20
Ewig en Erennrong bleiba!

Guckscht en a, no secht sei Blick:
Was wird der jetzt drieber saga,
Sieht denn der no net, daß i
Jetzt dua lange Hosa traga? – –

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Konfermändle gniaß dei Glick,

Muesch des Kloid en d’ Lompa geba,
No adjes, o Kenderzeit,
Rom isch ’s scheenscht Toil von deim Leba.