Carneval-Erinnerungen

Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: Carl Hermann Schmolze
Titel: Carneval-Erinnerungen
Untertitel:
aus: Fliegende Blätter, Band 2, Nr. 36, S. 96.
Herausgeber: Kaspar Braun, Friedrich Schneider
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Braun & Schneider
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: München
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg, Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: [1]
Bild
Fliegende Blätter 2.djvu
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[96]

Carneval-Erinnerungen.


Fliegende Blätter 2 096 b1.png


„Mein Herr, ich bedauere unendlich, bis zum Jahre 1851 bereits auf alle Tänze schon engagirt zu sein; wenn Ihnen indeß der erste Walzer 1852 beliebt – avec infinement de plaisir.“




Fliegende Blätter 2 096 b2.png

Wissen Sie, wie Herr Weichselberger zu seiner Frau gekommen ist? – Ich will es Ihnen sagen! – Herr Weichselberger sitzt im Concert, neben ihm eine Dame; die Symphonie reißt ihn hin – Alles vergessend drückt er seiner Nachbarin krampfhaft die Hand, sie aber lispelt mit holdem Erröthen: „Sprechen Sie mit meiner Mutter.“




Fliegende Blätter 2 096 b3.png


„Aber ich bitte, sich jetzt auch zu demaskiren.“

„Fräulein belieben in der That zu scherzen – ich bin ja gar nicht maskirt.“




Fliegende Blätter 2 096 b4.png


„An solch’ einem Abend wissen die Fiaker so nicht, was sie begehren müssen, und für die achtzehn Kreuzer, die das Hinfahren kostet, mache ich den ganzen Ball mit.“