Brehms Thierleben (Die Gartenlaube 1893/20)

Textdaten
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Titel: Brehms Thierleben
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aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 340
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1893
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[340] Brehms Thierleben. Die Neubearbeitung dieses großartigen Werkes volksthümlicher wissenschaftlicher Schriftstellerei liegt nunmehr abgeschlossen vor. Wenn sie auf der einen Seite berufen ist, das Lebenswerk des unvergeßlichen Alfred Edmund Brehm einer neuen, fortgeschrittenen Generation zu vermitteln und damit das Andenken an den verdienstvollen Forscher, dem auch die „Gartenlaube“ so viele schöne Beiträge verdankt, auf lange hinaus lebendig zu erhalten, so gereicht sie andererseits auch den Bearbeitern selbst wie der Verlagshandlung, dem Bibliographischen Institut in Leipzig, zur größten Ehre. Beide haben in ihrem Theile keine Mühen und Opfer gescheut, das kostbare Vermächtniß des Altmeisters Brehm auf der Höhe der Zeit zu erhalten. Besonderer Dank gebührt dem Herausgeber der neuen (III.) Auflage, dem Professor Dr.Pechuel-Loesche, der den Haupttheil der Arbeit auf sich genommen hat; im Verein mit Dr. Wilh. Haacke hat er die Bände über die Säugethiere, die Vögel und die Fische, im Verein mit Professor Dr. O. Boettger denjenigen über die Kriechthiere und Lurche einer sorgfältigen Sichtung und theilweisen Neugestaltung unterworfen. Die „Insekten“ sind von derselben Hand, welcher ihre Darstellung schon in der ersten Auflage des Gesamtwerks anvertraut war, von Professor Dr.E. L. Taschenberg, neu bearbeitet worden, während der von Professor Dr.Oskar Schmidt herrührende Band über die „Niederen Thiere“ jetzt durch Professor Dr. W. Marshall der Erneuerung unterzogen wurde.

So mögen denn die stattlichen zehn Bände von „Brehms Thierleben“ in ihrer – auch in Beziehung auf das Abbildungsmaterial – verjüngten Gestalt fortfahren, eine unerschöpfliche Quelle des Wissens und der Anregung für jung und alt, für Gelehrte und Ungelehrte zu bilden.