Beweglicher Fels im Sorianischen bei Viterbo

Textdaten
<<< >>>
Autor: Antologia di Firenze
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Beweglicher Fels im Sorianischen bei Viterbo
Untertitel:
aus: Das Ausland, Nr. 116 S. 464
Herausgeber: Eberhard L. Schuhkrafft
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1828
Verlag: Cotta
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: München
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[464]

Beweglicher Fels im Sorianischen bei Viterbo.

Unweit Viterbo im Kirchenstaat am Fuß des sorianischen Berges, welcher der höchste Punct der ciminischen Hügelkette ist, bewundert man seit Jahrhunderten einen Felsen von 8 Metres Länge, 6 Metres Breite und 3 Metres Höhe, aus prophyrartigem Trapp (necrolito, Brocchi) bestehend, der von den Landleuten der Umgegend bald sasso menicatore (der bewegliche Stein), bald sasso trenicatore (der zitternde Stein), bald il Menicarello (der Nicker) genannt wird. Gleich den Rockingstones in Großbritannien ist derselbe auf einem andern horizontalen Felsen so künstlich aufgestellt, daß er mittelst eines schwachen Hebels oder durch die bloße Hand mit leichter Mühe in eine schwankende Bewegung gesetzt werden kann, ohne jedoch bei der stärksten Erschütterung sein Gleichgewichte zu verlieren.

Antologia di Firenze, Dicembre 1827.