BLKÖ:Supan, Joseph

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Supan, V. C.
Nächster>>>
Suppan, Joachim
Band: 40 (1880), ab Seite: 329. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 104923099X, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Supan, Joseph|40|329|}}

1. Nicht zu verwechseln mit obigem V. C. Supan ist der Laibacher Advocat Dr. Joseph Supan, ein gebürtiger Tiroler, aber seit Jahren in Krain seßhaft. Dem Krainer Landtage gehört er bereits seit 1861 an. Im Abgeordnetenhause des österreichischen Reichsrathes, in welchen er bei den directen Wahlen im Jahre 1873 von dem Stadtwahlbezirke Adelsberg entsendet wurde, schloß er sich dem Fortschrittsclub an. Mehrere Jahre hindurch versah er auch das Ehrenamt eines Bürgermeister-Stellvertreters in Laibach. Als Mitglied der deutschen Partei in Krain war er den Nationalen ein Dorn im Auge, und [330] der geschmacklose Verfasser der „Laibacher Silhouetten“, welche seinerzeit das deutsche Organ der Nationalen in Laibach, „Der Triglav“ [1870, Nr. 45] im Feuilleton brachte, ging ihm mit haltlosen, langweiligen Witzen, begreiflicher Weise ohne Erfolg, zu Leibe. –