Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Rupp, Ladislaus
Band: 27 (1874), ab Seite: 271. (Quelle)
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Noch ist anzuführen:

Frau Victoria Rupp, geborne Raudnitzky, welche in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Prag lebte und daselbst mehrere Theaterstücke durch den Druck veröffentlicht hat. und zwar: „Miß Jenny. Schauspiel aus dem Französischen“ (Prag 1777, 8°.); – „Mariane, oder der Sieg der Tugend. Schauspiel“ (Frankfurt und Leipzig 1777, 8°.); – „Die gute Mutter. Schauspiel“ (ebd. 1778, 8°.). Die Notiz also in dem Büchlein: „Deutschlands Schriftstellerinen. Eine charakteristische Skizze“. Sine ira et studio (King Tsching 1790, in der kaiserlichen Druckerei, kl. 8°.) S. 84: „Frau von Rupp. Zu Prag. Hat zwey Schauspiele verfertigt, die aber nicht gedruckt worden sind“, ist nicht ganz richtig. Diese Dame scheint übrigens mit der Maria Victoria Rupp identisch zu sein, welche im Jahre 1814 ein Stiftungscapital von 1000 fl. zu dem Zwecke gewidmet hat, daß die Zinsen desselben alternativ für einen Studenten der Heilkunde oder für einen Cadeten von einem böhmischen Regimente bis zu dessen Beförderung bestimmt sind. Das Verleihungsrecht dieser Stiftung besitzen die Rupp’schen Descendenten, nach deren Absterben aber das Landes-General-Commando in Böhmen. [Schindel (Carl Wilh. Otto Aug. v.), Die deutschen Schriftstellerinnen des neunzehnten Jahrhunderts (Leipzig 18258, F. A. Brockhaus, 8°.) Bd. II, S. 234. – Literarischer Anzeiger 1796, Nr. 539. – Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, Staatsdruckerei, 8°.) Jahrg. 1863, S. 761, Nr. 80.]