Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Reichard, Karl
Band: 25 (1873), ab Seite: 163. (Quelle)
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Noch sind bemerkenswerth:

1. Albert Reichart (geb. zu Klagenfurt im Jahre 1640, gest. im Benedictinerstifte St. Paul im Lavantthale in Kärnthen am 27. März 1727) einer der ausgezeichnetesten Aebte des Stiftes St. Paul, welchem er vom Jahre 1677 bis an sein Lebensende 1727, also durch ein halbes Jahrhundert, vorstand. Er genoß das besondere Vertrauen des Kaisers Leopold I. und auch der Päpste, die zu seiner Zeit die Tiara trugen. Die unten angeführte Quelle gibt ausführliche Nachrichten über sein Kirchenregiment. Abt Albert ist der Verfasser des „Breviarium Carinthiae“, welcher Arbeit er vornehmlich den Codex traditionum Udalrici I. abbatis S. Pauli (1193–1220) zu Grunde legte. [Neugart (Trudpert), Historia monasterii Ord. S. Benedicti ad S. Paulum in valle inferioris Carinthiae La vantina (Clagenfurtii 1854, J. Leon, 8°.) Pars II, Series Abbatum, p. 114–120.] –