Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 14 (1865), ab Seite: 95. (Quelle)
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13. L. Lang (geb. in Böhmen), war im Jahre 1796 Capellmeister im 1. zu Prag stationirten Artillerie-Regimente und gab im National-Theater als Virtuos auf der Clarinette ein Concert mit glänzendem Erfolge. Im Jahre 1802 legte er seine Capellmeisterstelle nieder und trat in das nämliche Regiment als Unterofficier ein; diente daselbst bis 1808, worauf er im 10. Infanterie-Regimente – heut Mazzuchelli – wieder Capellmeister wurde. [Dieser Uebertritt vom Capellmeister zum Corporal und dann wieder zum Capellmeister, wie ihn ohne weitere Angabe Dlabacz erzählt, ist unerklärlich, wenn nicht Degradation oder etwas Aehnliches als Veranlassung angenommen wird.] L. hat sowohl mehreres für seine Musikcapelle, wie auch mehrere Concerte und Sonaten für sein Instrument, die Clarinette geschrieben, die jedoch sämmtlich Manuscript geblieben sind. [Meusel (Joh. Georg), Teutsches Künstler-Lexikon (Lemgo 1808, 8°.) 2. Aufl. Bd. I, S. 552. – Dlabacz (Gottfr. Joh.), Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, kl. 4°.) Bd. II, Sp. 179.] –