Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Lach, Andreas
Band: 13 (1865), ab Seite: 459. (Quelle)
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Lachemayr, Karl (gelehrter Jesuit, geb. zu Innsbruck 9. Jänner 1718, gest. zu Freiburg 17. August 1783). Studirte zu Innsbruck und trat im Jahre 1733, im Alter von 15 Jahren, in den Orden der Gesellschaft Jesu. Im J. 1749 erlangte er an der Innsbrucker Hochschule die Magisterwürde und zugleich das Lehramt der Logik und Metaphysik, 1751 jenes der Physik und wurde 1768 Rector des Jesuiten-Collegiums zu Freiburg im Breisgau. Die von ihm veröffentlichten Schriften sind: „Dissertatio de anima vegetativa“ (Oeniponti 1750, 8°.); – „Dissertatio de visione“ (ebd. 1751, 8°.); – „Dissertatio de auditu“ (ebd. 1752, 8°.); – „Dissertatio de gravitate et aequilibrio corporum“ (ebd. 1753, 8°.). L. starb im Alter von 65 Jahren.

De Luca’s Journal der Literatur und Statistik, Bd. I, S. 51. – (De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen’sche Schriften, 8°.) I. Bds. 1. Stück, S. 286. – Poggendorff (J. C.), Biographisch-literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften (Leipzig 1859, J. A. Barth, gr. 8°.) Sp. 1338. – Meusel (Joh. Georg), Lexikon der vom Jahre 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller (Leipzig 1808, Fleischer, 8°.) Bd. VIII, S. 1.