BLKÖ:Krasicki, Ignaz Graf

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 13 (1865), ab Seite: 133. (Quelle)
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Krasicki, Ignaz Graf (polnischer Dichter, geb. zu Dubiecko im Sanoker Kreise Galiziens, nach polnischen Quellen 3. Februar 1735, gest. zu Berlin 14. März 1801). Ein Sohn des Grafen Johann K., Castellans von Chelm, aus dessen Ehe mit Anna Starzechowska, [134] letzten Erbin ihres Hauses. Einem alten galizischen Adelsgeschlechte entstammend, aus welchem mehrere Glieder die höchsten Würden im einstigen Polen bekleideten. Die Schulen besuchte K. in Lemberg und ging, da er sich dem geistlichen Stande widmete, nach Rom, wo er die höheren theologischen Studien beendete, zugleich aber in anderen wissenschaftlichen Disciplinen sich ausbildete. Darauf machte er Reisen durch Deutschland und Frankreich und kehrte in seine Heimat zurück, wo er bald ein Canonicat an der Lemberger Kathedrale erhielt. In kurzer Zeit zum Tribunal von Klein-Polen gesendet, wurde er Präsident desselben und fand dort Gelegenheit, die Rechtsumtriebe kennen zu lernen, die er später in seinem vortrefflichen Romane „Doswiadzyński“ so launig beschreibt. Hohe Rechtlichkeit, Unparteilichkeit und alle Tugenden eines redlichen Mannes und Richters zeichneten K. in diesem die höchste Gerichtsbehörde Polens bildenden Amte aus. Als er nach Warschau kam, wo sich dem hohen Prälaten und Staatsbeamten die ersten Kreise der Hauptstadt öffneten, richtete sich bald die allgemeine Aufmerksamkeit auf den geistvollen witzigen Mann, und auch König Stanislaus, der hervorragende Talente zu finden und zu würdigen verstand, suchte, auf ihn aufmerksam geworden, ihn in seine unmittelbare Nähe zu ziehen, verlieh ihm das Indigenat der Provinz Posen, ernannte ihn zum Coadjutor des Bisthums von Ermeland und nach des Bischofs Grabowski Tode, 1767, zu dessen Nachfolger im Bisthume. Als solcher nahm er im folgenden Jahre seinen Sitz im Reichstage ein. Es war das erste und einzige Mal und K. bewies auf diesem Posten seine unbestechliche und unerschrockene Vaterlandsliebe. Im Jahre 1772 fiel sein Bisthum an Preußen, welches die sämmtlichen bischöflichen Güter confiscirte und K. nur eine Jahrespension anwies. Friedrich II., den Geist und die Verdienste des Prälaten würdigend, schenkte ihm seine Huld und zog ihn oft und gern in seine Nähe. „Ich hoffe, Herr Bischof“, sagte er eines Tages zu ihm, „Sie werden mich dereinst unter Ihrem bischöflichen Mantel mit in’s Paradies nehmen“. – „Nein, Sir“, entgegnete Krasicki, „Euere Majestät haben mir den Mantel so gekürzt, daß ich unmöglich Contrebande darunter verbergen könnte“. Im Jahre 1795 wurde K. zum Erzbischof von Gnesen erhoben, und als solcher starb er sechs Jahre später zu Berlin im Alter von 67 Jahren. Krasicki nimmt als Dichter und Schriftsteller in der polnischen Literatur eine hervorragende Stelle ein. Seine Schriften (die in den Klammern angeführten römischen Zahlen weisen auf den jeweiligen Band, in welchem das angeführte Werk in der zehnbändigen, von Dmochowski besorgten Ausgabe sich befindet) werden hier in die poetischen und prosaischen gesondert; erstere sind: „Myszeis w 10 pieśniach“, d. i. Der Mäusekrieg, Gedicht in zehn Gesängen (Warschau 1778, 8°.) [I], ein satyrisches Gedicht voll Humor. K. zeichnet darin mit Witz und Laune die Hauptfehler aller Nationen und verspottet die Mißbräuche im polnischen Staatswesen, namentlich die beständigen Streitigkeiten des Ritterstandes und Senates. Eine deutsche Uebersetzung desselben unter dem Titel „Die Mäuseade“ ist schon im Jahre 1790 (Warschau, bei Gröll) erschienen; – „Monachomachia w 6 pieśniach“, d. i. Der Mönchskrieg. Gedicht in sechs Gesängen (ebd. ohne Jahr, 8°.) [I], ein Gedicht voll des köstlichsten Humors. Die Veranlassung zu dieser [135] Dichtung gab Friedrich der Große, indem er dem Dichter die Wohnung, welche Voltaire in Sanssouci innegehabt, anweisen ließ und bemerkte, diese Gemächer müßten seine Muse doch zu etwas Ausgezeichnetem begeistern; und in der That war die Frucht das witzige Gedicht, welches zu den Zierden der komischen epischen Muse zählt; – „Antimonachomachia w 6 pieśniach“ (ebd. 177., 8°.) [I], worin er die Mönche, welche in Folge der Monachomachie, so harmlos das Gedicht im Ganzen war, doch übel auf den Verfasser zu sprechen waren, zu besänftigen versuchte; das Gedicht steht aber den früheren an Werth weit nach; – „Pieśni Ossiana syna Fingala“, d. i. Die Gesänge Ossians, des Sohnes Fingals (ohne Angabe des Jahres und Ortes, 8°.) [I]; – „Wojna chocimska w 12 pieśniach“, d. i. Der Chocim’sche Krieg, Gedicht in 12 Gesängen (Warschau 1780, Gröll, 8°.) [I], weniger eine Epopoe, was es sein sollte, als vielmehr eine gereimte Geschichte dieses Krieges, der es jedoch nicht an schönen Stellen gebricht, im Ganzen im Geschmack der „Henriade“ von Voltaire gehalten; – „Bajki i przypowiesci“, d. i. Fabeln und Erzählungen (Warschau 1780, 2. Aufl. 1806) [II], polnische Fabeln im Geiste Lafontaine’s[WS 1], es sind deren an 200; Krasicki ist in dieser Gattung in der polnischen Literatur noch nicht übertroffen. Diese allerliebsten Schöpfungen seiner Muse leben in Polen im Munde eines jeden Kindes. In Dmochowski’s Ausgabe der Gesammtwerke sind zu den 1780 erschienenen vier Bücher Fabeln noch vier neue Bücher hinzugefügt. Eine deutsche Uebersetzung dieser Fabeln hat Joachim Markwart veranstaltet und sie unter dem Pseudonym Paedagogus Agricola (Warschau 1796, 8°.) herausgegeben; – „Satyry“, d. i. Satyren (Warschau 1778, Gröll) [II], von denen ein Kritiker bemerkt, daß sie sich zu denen eines anderen polnischen Dichters, Naruszewicz, verhalten, wie Horazens Satyren zu jenen Juvenal’s[WS 2] ; einige dieser Satyren sind in’s Deutsche übersetzt worden, in Prosa von Szteiner, der sie in der „Warschauer Bibliothek“ mittheilte, andere in gebundener Rede von Janisch, welche in der „Berlinischen Monatschrift“ abgedruckt waren; – „Wiersze rózne“, d. i. Verschiedene Briefe und Schriften, 2 Bde. (1789, 8°.) [II], ohne Wissen Krasicki’s herausgegeben, und eine Sammlung verschiedener Arbeiten, von denen K. vieles, wenn er um die Herausgabe gewußt hätte, beseitigt oder geändert haben würde. Krasicki’s prosaische Schriften sind: „Przypadki Mikolaja Doświadzyńskiego“, d. i. Die Erlebnisse des Nikolaus Doswiadziński (Warschau 1775, 8°.) [II], ein Sittenroman voll Geist; K. zeichnet darin einen Abenteurer, der in einem Hause als Orakel gilt, weil er Alles weiß, von Allem spricht, bis er in seiner Erbärmlichkeit entlarvt wird. Voll Humor enthüllt K. die Chicanen der Gerichte jener Zeit, die Irrthümer der polnischen Erziehung, macht die Sucht der Ausländerei lächerlich u. dgl. m.; – „Pan Podstoli“, d. i. Herr Podstoli, in 2 Bänden (Warschau 1778, 8°.) [IV], darin gibt K. in Dialogenform das Bild eines polnischen Landwirthes, er zeichnet das Ideal eines Familienvaters und Staatsbürgers, und schildert mit großer Menschenkenntniß die Vorzüge des polnischen Nationalcharakters. Ein dritter Theil fand sich in K.’s Nachlaß vor und wurde in die [136] Gesammtausgabe seiner Werke aufgenommen; an der Vollendung des vierten wurde er durch den Tod verhindert. Das Ganze übrigens entbehrt der Einheit und des künstlerischen Werthes; – „Historya na dwa księgi podzielona“, d. i. Die Geschichte in zwei Theilen (Warschau 1779, 8°.) [V], eigentlich in Romanform eine Kritik der Geschichte, voll geistreicher Ansichten und Bemerkungen; – „Zbiór potrzebnych wiadomości“, d. i. Sammlung nothwendiger Kenntnisse in 2 Theilen (Warschau und Lemberg 1780, 4°.), eine Art Encyklopädie, hauptsächlich bearbeitet, um Aufklärung unter seinen Landsleuten zu verbreiten; dieses Werk K.’s und das folgende wurden in die Gesammtausgabe seiner Schriften nicht aufgenommen; – „Kalendarz obywatelski“, d. i. Der Adelskalender (1792), worin die wichtigsten Begebenheiten der polnischen Geschichte nach Monaten und Tagen in Form eines Erinnerungskalenders zusammengestellt sind. Außerdem sind noch die folgenden, früher einzeln nicht erschienenen Schriften in die Gesammtausgabe seiner Werke aufgenommen worden: „O rymotworstwie i rymotworcach róznych narodów“, d. i. Von der Dichtkunst und den Dichtern verschiedener Nationen [III]; hauptsächlich mehr andeutend und anregend, enthält es vortreffliche Uebersetzungsproben; – „Listi o ogrodach“, d. i. Die Briefe von den Gärten [V], eine poetische Geschichte der Gärten; Krasicki hat wenige Tage vor seinem Tode diese Arbeit vollendet; – „Powiesci i uwagi tak z obcych tłumaczone, lub naśladowane pisarzy, jak tez originalne“, d. i. Erzählungen und Betrachtungen [VI], theils aus fremden Schriftstellern übersetzt, theils Original; – „Rozmowy zmarłych“, d. i. Gespräche mit den Todten [VII], theils Uebersetzungen aus dem Lucian, Fontenelle, Montesquieu, theils aber auch Originalarbeiten; – „Życia slawnich ludzi z Plutarcha“, d. i. Lebensbeschreibungen berühmter Menschen aus dem Plutarch [VIII und IX]. Uebersetzung des griechischen Werkes, mit Ausscheidung der Genealogien und solcher Stellen, welche für unsere Zeit kein weiteres Interesse darbieten; – „Życia zacnych męzow na wzor Plutarcha“, d. i. Lebensbeschreibung denkwürdiger Männer, nach dem Muster Plutarch’s [X], in welchem K. die Biographien berühmter Personen, nicht bloß seiner Nation, sondern aller gebildeter Völker, mittheilt; – „Organy“, d. i. Die Organe [I], in Versen, gemischt mit Prosa; K. schildert darin Zustände und Personen zur Zeit des Landtags im Jahre 1788; bei Lebzeiten K.’s erschien es nicht im Drucke und war es nur dem Literarhistoriker Bentkowski in der Handschrift bekannt. Die bisher angeführten Schriften – mit Ausnahme jener, bei denen die römische Zahl des Bandes der Gesammtausgabe in Klammern nicht beigefügt ist – sind sämmtlich in die Sammlung seiner Werke aufgenommen. Vieles andere, was in Zeitschriften abgedruckt ist, vornehmlich im „Monitor“, einem, dem englischen „Spectator“ ähnlichen und von König Stanislaus August in besonderen Schutz genommenem Blatte, an welchem die besten Kräfte der polnischen Literatur, Bohomolec, Minasowicz u. A. mitgearbeitet; ferner seine bei verschiedenen Gelegenheiten gehaltenen Reden, fehlen in dieser Ausgabe und sind überhaupt nicht wieder gedruckt. Auch sind von ihm drei Lustspiele, u. z.: „Łgarz“, d. i. Der Lügner, „Solennizant“, d. i. Der Gefeierte, und [137] „Statysta“, d. i. Der Statist, jedes derselben in 3 Acten, unter dem Pseudonym oder richtiger unter dem Namen seines Secretärs Michael Mowiński (Warschau 1780, Gröll, 8°.) erschienen. Das Dramatische aber war K.’s Stärke nicht und sind die genannten Stücke ohne Bedeutung. Auch besorgte K., jedoch nur kurze Zeit, die Herausgabe einer Wochenschrift, betitelt: „Co tydzień“, d. i. Jede Woche, welche er ob Mangel an Theilnahme aufgab. Gesammtausgaben von Krasicki’s Werken erschienen bisher drei, die erste, heut schon höchst seltene, in 10 Bänden, deren Redaction Franz Dmochowski besorgte und welche in der Warschauer Piaristendruckerei in den Jahren 1803 und 1804 gedruckt; die zweite kam zu Paris, 1830, in einem Bande, die dritte in Leipzig 1834 heraus. Der deutschen Uebersetzungen einzelner Schriften K.’s wurde bereits gedackt; seine Fabeln wurden von J. B. M. de Viennet (1828) und sein Doswiadziński, wie seine in zwei Theile abgetheilte Geschichte von J. B. Lavoisier (1817 und 1818) in französischer Uebersetzung herausgegeben. Krasicki ist ein Stern erster Größe in der Literatur der slavischen Stämme. Als Schriftsteller und Erzbischof gleich ausgezeichnet, stand er auch als Mensch sehr hoch; Rechtlichkeit, Gutmüthigkeit, Wohlwollen und Herablassung gegen Niedere waren die Hauptzüge seines Charakters, Stolz und Hochmuth ihm fremd. Der wenige Werth, den Reichthümer und Geld für ihn hatten, machte, daß er es nicht achtete und der Mangel desselben setzte ihn oft in Verlegenheit und hinderte zuweilen seine Neigung zur Wohlthätigkeit. K. ist der witzigste unter den Schriftstellern seines Volkes und als solcher noch immer nicht übertroffen. Sein Styl ist leicht, einfach und natürlich, und wenn auch hinsichtlich der Reinheit der Sprache manches zu bemängeln wäre, so räumen ihm doch sein Geist, seine lebhafte Einbildungskraft und der ihm stets zu Gebote stehende Witz eine hervorragende Stelle ein. Mit seiner hohen Bildung verband K. einen sehr geläuterten Geschmack. So besaß er eine sehr kostbare und gewählte Gemäldesammlung, eine große Menge trefflicher Kupferstiche, deren Werth durch die Anmerkungen. die er selbst am Rande derselben zu machen pflegte, noch gesteigert wurde. Durch die widrigen Schicksale seines Vaterlandes geschah es, daß K. unter Fürsten zweier verschiedener Länder diente und daß er, während er der Freund des ebenso unglücklichen als geistvollen Königs Stanislaus August war, der Liebling des glücklichsten, Friedrich II., wurde.

Franz X. Dmochowski schickte der von ihm veranstalteten Gesammtausgabe von Krasicki’s Werken in 10 Bänden dem 1. Bande des Dichters Leben voraus. – Chodynicki (Ignaczy), Dykcyonarz uczonych Polaków, d. i. Lexikon gelehrter Polen (Lemberg 1833, Millikowski, 8°.) Bd. I, S. 349. – Majorkiewicz (Jan), Historya, literatura i krytijka, d. i. Geschichte, Literatur und Kritik (Warschau 1847, gr. 8°.) S. 311. – Rozmaitości, d. i. Miscellen (Lemberger Unterhaltungsblatt), 1854, Nr. 13, S. 103. – Bentkowski (Felix), Historya literatury polskiej, d. i. Geschichte der polnischen Literatur (Warschau und Wilna 1814, Zawadzki, 8°.) Bd. I, S. 54, 302, 323, 330, 333, 345, 400, 422, 432, 433, 457, 481, 483, 490, 530, 659. – Nowy pamiętnik Warszawski, d. i. Neues Warschauer Jahrbuch. Jahrgang 1801, S. 64. – Woycicki (K. Wl.), Historyja literatury polskiej w zarysach, d. i. Geschichte der polnischen Literatur in Umrissen (Warschau 1846, Sennewald, gr. 8°.) Bd. I, S. 163; Bd. III, S. 185, 209 u. 213. – Lukaszewitz (Lesław), Rys dziejów piśmiennictwa polskiego. Wydawanie przerobione ... doprowadzone do r. 1857, d. i. Grundriß der polnischen Literaturgeschichte. Umgearbeitete, bis 1857 fortgeführte Ausgabe (Krakau 1858, Jos. Czech, 12°.) S. 92. – Neven. Zabavni i pouční list, [138] d. i. Neven. Unterhaltendes und belehrendes Blatt (Agram, 8°.) Jahrgang 1855, Nr. 31, S. 492. – Nouvelle Biographie générale ... publiée par MM. Firmin Didot frères, sous la direction de M. le Dr. Hoefer (Paris 1850 et s., 8°.) Tome XXVIII, p. 194 [nach dieser geb. 4. Februar 1735]. – Blätter für literarische Unterhaltung (Leipzig, Brockhaus, 4°.) Jahrgang 1838, Nr. 124 u. 256. – Göttinger gelehrte Anzeigen, Jahrg. 1821, Stück 209. – Erlanger Literatur-Zeitung 1861, Intelligenzblatt April, S. 99. – Allgemeine Literatur-Zeitung 1801, Intelligenzbl. April, S. 510. – Goldbeck, Literarische Nachrichten von Preußen (Berlin, Leipzig, Dessau 1781–1783, 4°.) 1. Thl. S. 66; 2. Thl. S. 57. – Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. Herausgegeben von Gubitz (Berlin, 4°.) Jahrg. 1825, Nr. 50 u. 51: „Ignaz von Krasicki“. – Magazin für die Literatur des Auslandes, herausg. von Lehmann (Berlin, kl. Fol.) Jahrg. 1839, S. 364: „Die berühmtesten polnischen Schriftsteller des letzten Jahrhunderts“. – Frankfurter Konversationsblatt (Frankfurt a. M., 4°.) Jahrg. 1839, Nr. 215: „Ignaz Krasicki“, nach Stanislaus Kozmian. – Baur (Samuel), Allgemeines historisch-biographisch-literarisches Handwörterbuch aller merkwürdigen Personen, die in dem ersten Jahrzehend des neunzehnten Jahrhunderts gestorben sind (Ulm 1816, Stettini, gr. 8°.) Bd. I, Sp. 760 [nach diesem geb. 5. Februar 1735]. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) Bd. XIX, S. 50. – BrockhausConversations-Lexikon, 10. Auflage, Bd. IX, S. 196. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1835, 8°.) Bd. VI, S. 520. – Bemerkenswerth erscheint es, daß Krasicki, einer der ersten Dichter Polens, in Jusziński’s „Dyczyonarz poetów polskich“, d. i. im Lexikon der polnischen Dichter (Krakau 1820), nicht vorkommt. – Porträt. Vor der im Jahre 1830 in Paris in gr. 8°. bei Barbezat in einem Bande erschienenen Gesammtausgabe seiner Werke.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Jean de La Fontaine (Wikipedia).
  2. Vorlage: Invenal.