Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Beer, Leopold
Band: 28 (1874), ab Seite: 326. (Quelle)
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Benesch, Joseph (Tonkünstler, geb. zu Battelau im Iglauer Kreise Mährens im Jahre 1795). Erhielt frühzeitig einen gediegenen Unterricht in der Musik und lernte vor Allem die Violine mit Meisterschaft behandeln. Im Jahre 1819 unternahm er eine Kunstreise nach Italien und ließ sich in allen größeren Städten Oberitaliens hören. 1823 folgte er einem Rufe als Concertspieler, Orchesterdirector und Professor der Streichinstrumente der philharmonischen Gesellschaft in Laibach, wo er bis 1828 blieb, worauf er nach Wien ging, wo er im Jahre 1832 Mitglied der kaiserlichen Hofcapelle wurde. Er schrieb für sein Instrument, die Violine, viele Concertstücke, Variationen, Polonaisen u. dgl. m., und besaß als Lehrer und Orchesterdirector einen ausgezeichneten Ruf.

Gaßner (F. S. Dr.), Universal-Lexikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Bande (Stuttgart 1849, Frz. Köhler, Lex. 8°.) S. 119. – Universal-Lexikon der Tonkunst. Angefangen von Dr. Julius Schladebach, fortgesetzt von Ed. Bernsdorf (Dresden 1856, R. Schäfer, Lex. 8°.) Bd. I, S. 369. – d’Elvert, Geschichte der Musik u. s. w.,; wie bei Balzar, Beilagen S. 76.