ADB:Parmentier, Maria von

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Artikel „Parmentier, Maria von“ von Franz Vallentin (Kunsthistoriker) in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 52 (1906), S. 756, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Parmentier,_Maria_von&oldid=- (Version vom 30. Januar 2023, 11:27 Uhr UTC)
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Parmentier: Maria von P., Malerin, geboren am 11. April 1846 in Wien, † am 14. Mai 1879 in Trespiano bei Florenz. Wie ihre ältere Schwester, die Architektur- und Landschaftsmalerin Luise Begas-Parmentier, war sie Schülerin des Landschafters Emil Jacob Schindler in Wien. Sie besuchte später des öfteren Italien, reiste nach Frankreich, wo sie sich in Paris, namentlich unter Daubigny’s förderndem Einfluß stehend, ein Jahr aufhielt und an den Ausstellungen der Pariser Salons betheiligte, und erschien in den siebziger Jahren auch auf den Berliner Ausstellungen. Auf einer Studienreise, die sie im Herbst 1878 nach Italien unternahm, starb sie 1879 am Typhus. Ihre Arbeiten befinden sich zum größten Theil im Wiener Privatbesitz. Eine Landschaft, die Ansicht des Hafens von Dieppe mit Schiffen bei trübem Wetter, wurde 1880 von der Familie der Künstlerin der kgl. Nationalgalerie in Berlin geschenkt, nachdem die vierzehnte Sonderausstellung dieser Galerie 1881, also zwei Jahre nach ihrem Tode, einen großen Theil ihres Nachlasses zusammen mit Werken der Maler Karl Blechen, Adolf Schrödter und August Bromeis gezeigt hatte. Der Katalog dieser Sonderausstellung für M. v. P. umfaßt 107 Nummern und gibt neben einer kurzen biographischen Skizze folgende zutreffende Charakteristik ihrer Arbeiten: „Ihre künstlerischen Arbeiten beschränkten sich zwar auf die Vedute, unter besonderer Vorliebe für italienische und französische Motive, aber sie offenbart in der Wiedergabe derselben einen feinen Natursinn, verbunden mit malerischem Geschmack, und diese Eigenschaften geben ihren Werken bei aller Bescheidenheit einen ungewöhnlich künstlerischen Werth.“