ADB:Möllenhof, Christian Nicolaus

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Möllenhof, Christian Nicolaus“ von l. u. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 22 (1885), S. 121–122, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:M%C3%B6llenhof,_Christian_Nicolaus&oldid=- (Version vom 22. Oktober 2020, 18:57 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Moller, Bartold
Band 22 (1885), S. 121–122 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Christian Nicolaus Möllenhof in der Wikipedia
GND-Nummer 138394288
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|22|121|122|Möllenhof, Christian Nicolaus|l. u.|ADB:Möllenhof, Christian Nicolaus}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=138394288}}    

Möllenhof: Christian Nicolaus M., Theologe und Dichter geistlicher Lieder, wurde am 4. April 1698 zu Lübeck geboren; sein Vater, der Prediger Christian M. an der Heiligengeistkirche zu Lübeck, war schon am 11. August 1697 gestorben. Unser M. kam im J. 1706 mit seinem Stiefvater, dem Pastor Dürkop nach Kopenhagen, wo er vom J. 1716 an die Universität besuchte. Hernach studirte er noch in Wittenberg, Leipzig und Halle, ward 1726 Hauslehrer in Kopenhagen, 1728 dänischer Gesandtschaftsprediger in Wien und schließlich 1735 Pastor primarius in Delmenhorst, als welcher er am 10. December 1748 starb. M. hat sich mehrfacher Hinsicht um die Evangelischen in Oesterreich und Ungarn verdient gemacht; ihm verdankt auch Raupach Mittheilungen über die Geschichte der Evangelischen in Oesterreich, die er für sein bekanntes Werk benutzte. In größeren Kreisen ward M. bekannt durch eine Sammlung geistlicher Lieder (in der 2. Auflage sind es 1018), die er zuerst im J. 1732 unter dem Titel: „Kern geistlicher lieblicher Lieder“ in Nürnberg erscheinen ließ; 2. Aufl. 1733, 4. Aufl. 1748. In diese Sammlung nahm er auch ein eignes Lied auf: „Lob, Ehr und Dank sei dir, o großer Gott, gesungen“, ein Danklied nach überstandener Wassersnoth.

[122] Wetzel, Analecta hymnica II, S. 342. – Rotermund zum Jöcher IV, Sp. 1844 f. – Richter, Biograph. Lexikon, S. 239. – Rambach, Anthologie IV, S. 368 f.