ADB:Lange, Johann Lobegott Ferdinand

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Artikel „Lange, Johann Lobegott Ferdinand“ von Georg Christian Bernhard Pünjer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), S. 642, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Lange,_Johann_Lobegott_Ferdinand&oldid=- (Version vom 6. August 2020, 09:52 Uhr UTC)
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Lange: Johann Lobegott Ferdinand L. ward am 26. Sept. 1798 zu Colmnitz im sächsischen Erzgebirge geboren, erhielt seine Vorbildung auf dem Lyceum zu Freiberg, studirte zunächst zu Leipzig Philosophie und Theologie, ging 1818 nach Jena, promovirte hier 1819 als Dr. phil., 1823 Baccal. theol., habilitirte sich 1824 in der theologischen Fakultät, ward 1828 außerordentlicher Professor der Philosophie, 1839 ordentlicher Honorarprofessor der Theologie und starb den 21. Novbr. 1852 am Nervenfieber. Er vertrat mit Eifer und bedeutender Gelehrsamkeit den Standpunkt des biblischen Rationalismus, wie besonders erhellt aus der (Röhr gewidmeten) „Anleitung zum Studium der christlichen Theologie, nach den Grundsätzen des biblischen Rationalismus“ (Jena 1841) und der „Apologie des christlichen Offenbarungsglaubens“ (Jena 1823). Seine Schriften verzeichnet Joh. Günther, Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena (1858).