ADB:Lang, Johann Jacob (Jurist)

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Artikel „Lang, Johann Jacob“ von Johann Friedrich von Schulte in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), S. 600, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Lang,_Johann_Jacob_(Jurist)&oldid=- (Version vom 9. August 2020, 17:52 Uhr UTC)
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Lang: Johann Jacob L., Jurist, geb. zu Heidelberg am 3. Aug. 1801 als jüngstes von 12 Kindern des Oberamtmanns C. Lang, gest. zu Würzburg am 29. Decbr. 1862. Er machte alle Studien in Heidelberg, wurde im 20. Jahre bereits Doctor der Rechte, studirte noch in Berlin, habilitirte sich 1826 in Heidelberg als Privatdocent und nahm von zwei im selben Jahre ihm zukommenden Berufungen zum außerordentlichen Professor für Landshut und Tübingen die letztere an, und zwar für katholisches Kirchenrecht. Im J. 1843 ging er als ord. Prof. der Rechte nach Würzburg, wo er vorzugsweise römisches Recht las, Hofrath wurde und bis zu seinem Tode in Thätigkeit blieb. – Trauerrede seines Collegen Held beim Begräbnisse 31. Decbr. 1862. Schriften: „Gesch. und Institutionen des kath. und prot. Kirchenrechts“, 1. Th., welcher die äußere Kirchenrechtsgeschichte enthält, Tüb. 1827 (lediglich excerpirend). „Sammlung der württemb. Kirchen-Gesetze“, 3 Thle., enth. die kath. Kirchen-Ges. v. J. 1803 bis z. J. 1834 u. die Einleit. in diese, das. 1836 (Reyscher’sche Samml. Bd. 10). – „De l. 1. §. VII–IX. dig. de arborib. caed.“. Heidelb. 1824. 4. „Lehrbuch des Justin. Rechts zum Gebrauch bei Institutionen-Vorlesungen“, Mainz 1830. 2. Aufl. 1837. „Beiträge zur Hermeneutik des röm. Rechts“, Stuttg. 1857. Aufsätze im Archiv f. civilistische Praxis: „Ueber d. Ehehinderniß der s. g. bürgerl. oder gesetzl. Verwandtschaft“, XXI, 288, 419. „Zur Lehre von der Kirchenbaulast“, XXVI, 12, 296. XXVIII, 53. „Ueber Pfandrechte an körperl. Sachen“, XXVIII, 352 und „Verpfändung von Servituten“, XXIX, 307.