ADB:Krosigk, Bernhard von

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Artikel „Krosigk, Bernhard von“ von Adolf Brecher in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), S. 195–196, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Krosigk,_Bernhard_von&oldid=- (Version vom 2. Juli 2020, 17:58 Uhr UTC)
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Krosigk: Bernhard von K., Bruder des vorigen, ebenfalls einer der Mitbegründer des Palmenordens, geb. am 13. April 1582, kam als Edelknabe an den fürstlich anhaltischen Hof in Cöthen, begleitete den Fürsten Ludwig von Anhalt auf seiner ersten Reise 1596–1597 nach den Niederlanden, England, Frankreich, dem Elsaß und Süddeutschland, wie auf seiner zweiten größeren 1598 bis 1602 nach Italien, Ungarn und Oesterreich an den kaiserlichen Hof, nahm an der Gründung des Palmenordens auf der Wilhelmsburg bei Weimar 1617 Theil, legte sich als achter in der Reihe der Mitglieder desselben den Namen „der Reinliche“ und die Devise „ungerührt bestehts“ über einer Lilie bei, kämpfte in dem bald darauf ausbrechenden bühmischen Kriege auf Seite der Protestanten und Friedrichs V. von der Pfalz und fand in der Schlacht auf dem weißen Berge bei Prag am 8. Novbr. 1620 als Comitis Hallachii (Hollach) Vice Colonellus Equitum einen ehrenhaften Reitertod. – Seine Güter Maxdorf und Badegast bei Cöthen in Anhalt gingen auf seinen Sohn Bernhard († 1643) über.

[196] R. v. Krosigk, Nachrichten zur Geschichte des Dynasten- und Freiherren-Geschlechtes v. Krosigk, Berlin 1856, S. 105 ff. und 117. – Beckmann, Historie des Fürstenthums Anhalt, Th. VII, Cap. II, S. 296 ff. Der fruchtbringenden Gesellschaft Nahmen, Vorhaben, Gemählde und Wörter … Frkf., Matth. Merian 1646. – F. W. Barthold, Gesch. der fruchtbringenden Gesellschaft, Berlin 1848, S. 109 ff.