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ADB:Heeckeren von der Eze, Friedrich von (gest. 1357)

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Artikel „Heeckeren von der Eze, Friedrich von“ von Pieter Lodewijk Muller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 232, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Heeckeren_von_der_Eze,_Friedrich_von_(gest._1357)&oldid=- (Version vom 21. November 2019, 13:00 Uhr UTC)
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Heeckeren: Friedrich von H. von der Eze, geldrisches Parteihaupt, stammte aus einem alten Geschlecht in der Grafschaft Zutphen. Als 1344 die Adelsfehden in Gelderland zu einem förmlichen Bürgerkrieg Anlaß gaben, war er das Haupt der mit Utrecht in Verbindung stehenden Anhänger des Herzogs Reinald I. gegen seinen Sohn Reinald den Jüngeren. Als dieser später selbst Herzog war, zog sich H. nach Deventer zurück, wo er 1357 starb. Seine Söhne Friedrich, der Ahnherr der Grafen von Rechteren in Gelderland, und Evert v. H. in Overyssel, traten jetzt an die Spitze der nach ihnen benannten, den Bronkhorsten (s. d.) gegenüberstehenden Partei, welche in den endlosen Wirren meistens siegreich blieb. Im nächsten Jahrhundert standen die Heeckeren’s immer auf der Seite des Herzogs Adolf, des Führers der nationalen, antiburgundischen Partei, so wie sie auch später treue Anhänger des Herzogs Karl gegen die Oesterreicher blieben. Auch unter der Republik zierten das noch jetzt in mehreren Zweigen blühende Adelsgeschlecht mehrere hervorragende Diplomaten und Krieger.