Hauptmenü öffnen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Creuzer, Christoph Andreas Leonhard“ von Heinrich Heppe in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), S. 593, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Creuzer,_Leonhard&oldid=- (Version vom 10. Dezember 2019, 22:05 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Creuzer, Friedrich
Band 4 (1876), S. 593 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Andreas Leonhard Creuzer in der Wikipedia
GND-Nummer 116726202
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|4|593|593|Creuzer, Christoph Andreas Leonhard|Heinrich Heppe|ADB:Creuzer, Leonhard}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116726202}}    

Creuzer: Christoph Andreas Leonhard C., am 20. Nov. 1768 zu Marburg in Hessen geboren, wurde nach Beendigung seiner Studien in seiner Vaterstadt und zu Jena zunächst 1801 lutherischer Prediger in Marburg, hierauf 1803 ordentlicher Professor der praktischen Philosophie, und 1822 Mitglied des Consistoriums zu Marburg (seit 1836 mit dem Titel eines Oberconsistorialraths). Wegen seiner Gewissenhaftigkeit und treuen Pflichterfüllung stand C. zu Marburg, wo er am 3. März 1844 starb, in großer Achtung. Auch verdient anerkannt zu werden, daß durch ihn das Beneficienwesen der Universität (dessen Verwaltung ihm seit 1828 anvertraut war) trefflich geordnet wurde. Seine akademische Wirksamkeit war übrigens nicht sehr bedeutend, und auch seine schriftstellerische Production war gering. Sein bedeutendstes Werk ist die Schrift: „Skeptische Betrachtung über die Freiheit des Willens mit Hinsicht auf die neuesten Theorien über dieselbe“, 1793.

Vgl. über ihn Justi’s Reihenfolge aller seit der Reformation an der St. Elisabethkirche zu Marburg gestandenen Pfarrer, Marb. 1835, S. 67.