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Artikel „Braun, Augustin“ von Leonhard Ennen in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 264, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Braun,_Augustin&oldid=- (Version vom 24. Februar 2020, 05:59 Uhr UTC)
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Braun: Augustin B., Maler und Kupferstecher in Köln, geb. gegen 1570 und gest. gegen 1622. Im J. 1604 finden wir ihn als Pathen bei einem Kinde des Kupferstechers Johann Hogenberg und 1605 bei einem des Bildhauers Noë Fur. Als Porträt- und Historienmaler stand er in hohem Ruf. Früher besaßen viele Kirchen der Stadt Köln Werke seines Pinsels. Sehr geschätzt war eine Himmelfahrt Mariä, in Klein St. Martin. In St. Maria in Capitolio befindet sich von ihm ein Cyclus von Bildern, das Leben des heil. Martin darstellend, in St. Georg eine Series von sieben Bildern über die Leidenssgeschichte des Heilandes. Viele seiner Porträts wurden in Kupfer gestochen, so das von Kaiser Rudolf II., von Kaiser Matthias, von Ambrosius Spinola, ebenso verschiedene seiner biblischen und landschaftlichen Darstellungen. Das Kölner Stadtarchiv bewahrt von ihm noch sechs interessante Handzeichnungen aus dem J. 1621 auf: Einholung der heil. drei Könige, die Einnahme der Thürme Bayen und Riel durch die Kölner Bürger, die Schlacht an der Ulrepforte 1268, die Schlacht bei Worringen 1288, das Turnier auf dem Altenmarkt 1486, die dem Kaiser Max 1494 auf dem Domhofe geleistete Huldigung.