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Artikel „Adelbert, Herzog im Elsaß“ von Ludwig Spach in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 61–62, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Adalbert_(Herzog_im_Elsa%C3%9F)&oldid=- (Version vom 15. September 2019, 20:47 Uhr UTC)
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Adelbert: Graf oder vielmehr Herzog im Elsaß, ältester Sohn des mythischen Herzogs Eticho oder Attich und Bruder der heiligen Ottilie, der ersten Aebtissin von Hohenburg im Unterelsaß, wird als Gründer des Klosters oder der Abtei Sanct Stephan und der Abtei Honau angesehn. Das Jahr seiner Geburt ist durchaus nicht zu ermitteln; sein Tod mag zwischen 720 und 723 fallen. Ein von Theodorich III. an die Abtei Ebersmünster erlassenes Mandat giebt dem A. den Grafentitel und führt ihn hinter dem Herzog Attich auf. Die neuere Kritik hat jedoch an dieser Familie und ihrem Stammbaum [62] stark gerüttelt; sie leugnet geradezu die Existenz der Aebtissin Ottilie und ihres Vaters; mithin fällt auch ein zweifelhaftes Licht auf das Dasein des Bruders. Indessen wird Herzog A. in einem Diplom Kaiser Lothars (845) als Stifter von St. Stephan an der Breusch (Brusca) erwähnt und Attala, dessen Nichte, als erste Aebtissin des Klosters angeführt. Auf die Bitte der Kaiserin Irmengardis bestätigt Lothar die Privilegien der Abtei und deren Besitzthümer dies- und jenseit des Rheins.