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Titel: „Der Abhülfe bedürftig“
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aus: Die Gartenlaube, Heft 25, S. 412
Herausgeber: Ernst Ziel
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Erscheinungsdatum: 1880
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[412] „Der Abhülfe bedürftig,“ schreibt man uns, „ist ein Uebelstand, der sich immer fühlbar macht, wenn die Eisenbahnen ihre Fahrpläne verändern (meistens den 15. April und den 15. October); es ist, wie Ihnen ja bekannt, üblich, die Fahrpläne der Nachbarbahnen auf den Stationen auszuhängen. Nun sollte man doch glauben, daß diese Art der Bekanntmachung eines neuen Fahrplanes mindestens an dem Tage, an welchem die Veränderung eintritt, geschähe, dies ist jedoch nicht der Fall, und Sie können heute noch Fahrpläne vom Winterhalbjahr aushängen sehen. – Eine Entschuldigung, daß diese neuen Fahrpläne nicht zu rechter Zeit in den Besitz der Stationen gebracht werden können, ist nicht stichhaltig; mindestens müßten die alten, also falschen Fahrpläne entfernt werden, um nicht, wie es so vielfach vorkommt, bei Reisenden empfindlich schädigende Irrthümer hervorzurufen.“ Wir empfehlen diese, wie uns scheint, gerechtfertigte Beschwerde den Directionen der deutschen Eisenbahnen zur freundlichen Erwägung.