Textdaten
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Autor: Otto Sommerstorff
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Titel: ’s Marterl
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 327
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
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Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
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[327]

’s Marterl.

Im Mühlbachgraben bei der Wehr, –
A Marterl steht daneb’n, –
Da hat mir – funzehn Jahr’ is ’s her –
Die Lies ihr Jawort geb’n.

5
I war verliabt bis über d’ Ohr’n

Und glückli wie a Narr …
Wie’s aber dann mei Weib is wor’n,
War’s mit mein Frieden gar. –

Das Marterl, das steht heut no dort,

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Verwischt von Reg’n und Schnee,

Kein Mensch weiss, wer am selbig’n Ort,
Verunglückt is voreh.

Mir aber, wann i ’s Marterl schau,
Giebt’s allemal an Riss,

15
Denn i, i weiss jetz ganz genau,

Wer dort verunglückt is! …


Otto Sommerstorff.