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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Woher der Name Silberstraße komme?
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 418
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[418]
484) Woher der Name Silberstraße komme?
Meltzer a. a. O. S. 1102.

Einst hat ein Edelmann aus dem Geschlechte derer von Uttenhoff, auf der sogenannten Armen-Ruhe angesessen, die Erlaubniß erhalten, sich von dem Churfürsten von Sachsen eine Gnade auszubitten. Da hat er denn folgende Bitte gestellt: „Weil durch Gottes Gnade das reiche Bergwerk zu Schneeberg offenbart worden sei und daher viele Fürsten, Grafen und Herren und andere Leute, wenn sie dorthin zögen, meist durch seine Besitzung durchmüßten, wodurch sein und seines Geschlechtes Namen immerdar bekannt werde, aber es nicht wohl anstehe, wenn gefragt würde, wer er sei und die Antwort laute: es ist der von Uttenhoff auf der Armen Ruhe, weil das Erz und nunmehr auch das Silber nach Zwickau bei ihm durchgeführt werde, so bitte er unterthänigst, man wolle seines Gutes und Dörfleins Namen, die Arme Ruhe, in der Landtafel auslöschen und dafür dasselbe die Silberstraße nennen lassen“. Als nun seine Bitte gewährt ward, ist bis diese Stunde das Dorf die Silberstraße und die Brücke darüber über die Mulde, welche der Rath zu Schneeberg zu halten hat, die Silberstraßenbrücke genannt worden.