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Autor: Klabund
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Titel: Winterschlaf
Untertitel:
aus: Die Harfenjule
S. 25
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1927
Verlag: Die Schmiede
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Scans auf Commons
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Winterschlaf.

Indem man sich nunmehr zum Winter wendet, hat es der Dichter schwer, der Sommer ist geendet, und eine Blume wächst nicht mehr.

Was soll man da besingen? Die meisten Requisiten sind vereist. Man muß schon in die eigene Seele dringen – jedoch, da haperts meist.

Man sitzt besorgt auf seinen Hintern, man sinnt und sitzt sich seine Hose durch, – da hilft das eben nichts, da muß man eben überwintern wie Frosch und Lurch.


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Winterschlaf.


Indem man sich nunmehr zum Winter wendet,
hat es der Dichter schwer,
der Sommer ist geendet,
und eine Blume wächst nicht mehr.

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Was soll man da besingen?

Die meisten Requisiten sind vereist.
Man muß schon in die eigene Seele dringen –
jedoch, da haperts meist.

Man sitzt besorgt auf seinen Hintern,

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man sinnt und sitzt sich seine Hose durch, –

da hilft das eben nichts, da muß man eben überwintern
wie Frosch und Lurch.