Unverbürgte Berichte

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Titel: Unverbürgte Berichte
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aus: Der Nürnberger Trichter, Nr. 4, S. 16
Herausgeber: Hermann Wimmer
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1848
Verlag: Friedrich Campe
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Erscheinungsort: Nürnberg
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Quelle: MDZ München, Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: [1]
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Fränkische Blätter nebst dem Beiblatt Der Nürnberger Trichter.djvu
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Unverbürgte Berichte.

Hannover. Der stenographische Bericht über die Reichstagsverhandlungen von voriger Woche hat Seiner britischen Majestät höchlichst mißfallen und wird nächstens, wenn alle Exemplare verkauft sind, mit Beschlag belegt werden.

München. So eben erfuhren wir auf außerordentlichem Wege die beiden ersten Paragraphen der Geschäftsordnung im Gewerbkongreß. §. 1. Von Gewerbfreiheit ist keine Rede. §. 2. Sonst kann Einer sprechen, was er will.

Berlin. Der Aufruf unsers demokratisch-konstitutionellen Vereins hat guten Erfolg gehabt. Nur ist zu bedauern, daß über dreißig Abgeordnete zurückgewiesen werden mußten, weil sie weder einen echt-konstitutionellen, noch weniger einen demokratischen Ausweis hatten.

# Frankfurt. Armeebefehl. Sobald die 900,000 deutschen Soldaten beisammen sind, werden die Nord- und die Südarmee von einander Abschied nehmen, und in der Lüneburger Heide und auf dem Donaumoos einstweilen ihr Lager aufschlagen. Aus politischen Rücksichten ist allen Bürgerlichen der Zutritt versagt.

)( Osnabrück. Sie Glücklicher, Sie können abdanken, sagte der arme Ludwig XVI. zu Malesherbes, und so spricht bei uns das unglückliche Ministerium zu seinem König.