Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Unter den Linden (Die Gartenlaube 1887/20)
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 336, 336
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1887
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Bildbeschreibung
Blätter und Blüthen
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[333]
Die Gartenlaube (1887) b 333.jpg

Unter den Linden.
Originalzeichnung von Friedrich Stahl.

[336] Unter den Linden. (Mit Illustration S. 333.) Wir befinden uns in der Reichshauptstadt: es ist ein kalter Tag im April oder Mai; die jungen Lindenbäume zeigen die ersten Blätter, die aber die Opfer des Spätfrostes geworden sind. So verkümmert oft das junge Leben: das beweist auch der arme krüppelhafte Junge, der dort die Frühlingsboten, Maiblumen und Rosen, einer Dame zum Kauf anbietet, die im Gegensatze zu dem armen Verkäufer im vollen Reiz der Jugend prangt. Im Hintergrunde bewegt sich das großstädtische Leben der Residenz, Herren in Civil und Uniform, Damen in modischer Frühjahrstoilette, vorbei an den Litfaßsäulen, welche die stets neuen Schaustellungen und Wunder der Residenz dem vergnügungssüchtigen Publikum verkünden.