Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Ueber die Sclaverei
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 13, S. 208
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1864
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Sklavenhaltung im Süden der USA
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[208] Ueber die Sclaverei der conföderirten Staaten giebt der große medicinische Statistiker Boudin folgenden Aufschluß, welcher keines Commentars bedarf. Die Negerrace gedeiht in Nordamerika nur in jenen Distrikten, wo man sie für die Ausfuhr zum Verkauf züchtet, und auch da nur, indem sie fortwährend durch weißes Blut regenerirt wird, d. h. deutlicher, indem die Sclavenzüchter und deren Gehülfen ihre eigenen mit Negerinnen erzeugten Kinder in die Sclaverei verkaufen. In den eigentlichen Zucker- und Baumwoll-Staaten aber lebt ein importirter Sclave im Durchschnitt nur fünf Jahre. Die jährliche Todtenzahl einer Sclavenplantage in den Südstaaten beträgt 21/2 Procent. – In der Stadt Charleston, wo 22.640 Neger lebten, starben jährlich 522, also 21/3 Procent.