Topographia Palatinatus Rheni: Schrießheim

Topographia Germaniae
Schrießheim (heute: Schriesheim)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1645, S. 79.
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Schrießheim.

Ein Flecken und Bergschloß darüber / so Trithemius Stralburg nennet / eine Meil Wegs von Heydelberg / an der Bergstraß / gelegen / so etwan denen von Starckenberg gehört hat / von welchen es hernach zur Pfaltz erkaufft worden ist; wie in einer geschriebenen Verzeichnuß stehet. Es ist mit der Zeit an Hertzog Ludwigen den Schwartzen von Zweybrücken gefallen / der es aber / in dem Krieg wider Churfürst Friederichen den Ersten / verlohren; dann dieser solches A. 1470. belagert / mit Gewalt erobert und behalten / das Schloß aber hernach verstöhrt; und ist also folgends bey Chur-Pfaltz beständig verblieben / aber vom Stifft Elwangen jederzeit zu Lehn empfangen worden.